Aktuelle Tabelle

Mittwoch, 30. November 2016 - 20:59 Uhr
1.RBBL 8.Spieltag - Vorschau

Am 8. Spieltag präsentieren sich die RSB Thuringia Bulls Samstag 18 Uhr im letzten Heimspiel 2016 in Elxleben gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden.

Nach der ersten Niederlage der Saison in der Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar sind die Thuringia Bulls schnell zur Tagesordnung zurückgekehrt. Die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel des laufenden Jahres sind im vollem Gange. Gegner ist der Aufsteiger aus Wiesbaden, der schon früh in der Saison den Klassenerhalt als erledigt abhaken kann. Zum Saisonbeginn wurde der Kader deutlich aufgerüstet und die Ergebnisse in der Liga kommen nicht unerwartet. Mit 8:4 Punkten steht man derzeit auf Platz 4 und träumt von den Play Offs, was nicht unrealistisch ist. Mirko Korder und sein Umfeld haben die Hessen vor allem in den ersten fünf Positionen runderneuert. Einzig Mc Lachnan ist in der Starting 5 der Aufstiegsmannschaft übrig geblieben. Mit Hopp, Palmer, McPhail und Gray stehen internationale Spitzenkräfte zur Verfügung, die in der ersten Liga schon ihren Leistungsnachweis erbracht haben. Für die Thüringer wird es darauf ankommen, keine Nachwirkungen aus der Niederlage in Wetzlar mit in die Begegnung zu nehmen. Ganz leicht ist das nicht, zumal Nationalspieler Andre Bienek seit Wochen gesundheitliche Probleme mit sich rumschleppt und dringend eine Pause benötigt. Auf der großen Position ist Vasily Kochetkov nicht mehr am Start und sein Vertreter Vahid Azad kommt erst am Montag in Thüringen an. Coach Micha Engel geht trotz dieser Umstände zuversichtlich mit den Bullen in das letzte Heimspiel 2016 und möchte mit einem Sieg den Grundstein für einen besinnlichen 2. Advent legen. Am darauf folgenden Wochenende geht es dann zum Vorrundenabschluss nach Zwickau, ehe am 17.12. das Pokalviertelfinale in Osnabrück auf der Tagesordnung steht. Auf Elxlebener Seite erhofft man sich noch einmal Feststimmung im Behindertensportzentrum bei hoffentlich voller Halle und einem Glühwein mit dem Team nach dem Spiel.
Das Aufgebot der RSB Bullen: Vanessa Erskine, Beny Kenyon, Raimund Beginskis, Markus Kietzer, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski, Joke Linden, Marvin Malsy.

Sonntag, 27. November 2016 - 20:33 Uhr
1.RBBL 7.Spieltag - erste Niederlage der Saison

Am 7. Spieltag der 1.Rollstuhlbasketball Bundesliga verliert der deutsche Meister, die RSB Thuringia Bulls in der Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar gegen den RSV Lahn Dill 71:59 (13:18,22:13,15:15,21:13)

Am Ende eines dramatischen Duells fahren die Bullen als Verlierer vom Feld. In der 35 Minute kam es bereits zur Vorentscheidung, als Raimund Beginskis auf 58:56 unter dem Korb der Lahnstädter verkürzen hätte können und vergab. Im Gegenzug konnte Michael Paye auf 60:54 erhöhen und die Bullen vergaben in der Folge weitere Wurfmöglichkeiten.
"Mit nur 42 Prozent Trefferquote kann man am Ende eine solche Begegnung in der bis auf den letzten Platz besetzten August Bebelhalle nicht gewinnen", so Coach Micha Engel. "Wir haben unseren Gameplan im ersten Viertel zu 100 Prozent umgesetzt, aber schon da nicht so getroffen wie gewohnt". Nach der 18:13 Führung kamen die Elxlebener im zweiten Viertel ein wenig unter Druck und konnten nicht wie gewohnt punkten. In dieser Phase kam Lahn Dill mit zwei Würfen jenseits der 6,75 m durch Dreimüller und Paye zum Erfolg und zur 35:31 Pausenführung. Beide Seiten nutzten die Breite ihrer Bank und versuchten so den Gegner zu überraschen und eine Vorentscheidung zu erzwingen. Für die Zuschauer war es über weite Strecken der erwartet harte Kampf und das Spitzenspiel hatte seine verdiente Halbzeitpause. Auch im dritten Viertel gönnten sich beide Defensereihen nur wenig Raum und die Punkte mussten hart erarbeitet werden. Andre Bieneck bekam nach 22 Minuten sein Viertes Foul und musste vom Feld. Das gleiche Schicksal ereilte auf Lahn- Diller Seite Thomas Böhme und die Nationalmannschaftskollegen mussten dem Spiel von außen zusehen. Mit 50:46 stand das Spiel auf Messers Schneide und beide Reihen hofften auf die Unachtsamkeiten des Gegners. Es war in der besagten 35. Minute, als bei den RSB Bullen der Faden verloren ging und Lahn Dill jetzt seine Möglichkeiten eiskalt verwandelte. In der 38. Minute führten die Hessen erstmals bei 65:55 mit 10 und die Bullen konnten das Blatt nicht mehr wenden. Leichte Fehler der Thuringia Bulls ermöglichen Lahn Dill damit den Sprung an die Tabellenspitze, der Meister hat seine erste Schramme abbekommen. Vasily Kochetkov ersetzte am Ende noch einmal Alex Halouski, der genau wie Thomas Böhme das Spiel mit fünf Fouls beenden musste und bei seinem letzten Auftritt für die Thüringer noch einmal 6 Punkte auf der Anzeige hatte. Vasily Kochetkov übergibt den Staffelstab an Vahid Azad, der am 5.12. endlich in Elxleben eintrifft und den Spielbetrieb aufnehmen kann.
Das Aufgebot der RSB Bullen: Vanessa Erskine, Beny Kenyon, Raimund Beginskis 7, Markus Kietzer, Andre Bienek 7, Jens Albrecht 8, Teemu Partanen 4, Alex Halouski 14, Joke Linden 13, Marvin Malsy, Vasily Kochetkov 6.

Donnerstag, 24. November 2016 - 11:49 Uhr
1.RBBL 7.Spieltag - Vorschau

Am 7. Spieltag der 1.Rollstuhlbasketball Bundesliga treffen sich die Finalisten des letzten Spieljahrs RSV Lahn Dill und RSB Thuringia Bulls in Wetzlar zum ersten Aufeinandertreffen in der noch jungen Saison 2016/2017.

Die Zeiten, wo die Thüringer ehrfürchtig zur Lehrstunde in die Rollstulbasketball Hauptstadt Wetzlar zum RSV Lahn Dill gefahren sind, sind spätestens seit dem Gewinn des Pokals und der Meisterschaft vorbei. Ein Spiel vor der besten Kulisse in der RBBL ist aber immer aufs neue ein besonderer Festtag im Jahreskalender des deutschen Meister RSB Thuringia Bulls. Auch in dieser Saison sind beide Teams das Maß aller Dinge und stehen vor diesem Spiel ungeschlagen auf Platz eins und zwei in der Tabelle. Während der Meister seinen Kader minimal ergänzt hat und noch immer auf seinen iranischen Zugang Vahid Azad warten muss, haben die Lahnstädter Steve Serio zu ersetzen und sich dafür mit zwei absoluten Hochkarätern verstärkt. Den Schweizer Philipp Häfeli zog es von der Alster an die Lahn und Oldie Piotr Luszinski kam aus Istanbul. Vor allem der Pole Piotr Luszinski bestimmt in den ersten Spielen der Saison das Niveau der Wetzlarer und ist der neue Dreh und Angelpunkt des Vizemeisters. Mit verändertem Spielsystem ist das erfolgsverwöhnte Team um seine Stars Thomas Böhme und Michael Paye in die Saison gestartet und zeigt vom ersten Tag, dass man nichts unversucht lassen will, um wieder zurück auf den nationalen Thron zu steigen. Coach Micha Engel hat mit seinem Team genau da weiter gemacht, wo sein Vorgänger Josef Jaglowski im Frühjahr aufgehört hat und ist mit dem jetzigen Leistungsstand nicht unzufrieden. Während für die Wetzlarer dieses Spiel am 7. Spieltag das lang Ersehnte ist, um endlich Revanche für die Niederlagen in Meisterschaft und Pokal zu nehmen, geht Micha Engel unaufgeregt in den Spieltag. "Die Meisterschaft wird im Frühjahr 2017 entschieden und dann muss mein Team seinen besten Rollstuhlbasketball spielen. Ich gebe zu, es ist immer etwas Außergewöhnliches, die einzigartige Atmosphäre in der Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar zu erleben und sich dem großartigen Publikum dort zu stellen. Wir wollen auch nach dem Spiel am Sonntag Abend ungeschlagen die Heimreise antreten, sind uns aber sehr wohl bewusst, wie schwer das werden wird. Beide Mitkonkurrenten um die Titel, Lahn Dill und Hamburg haben wir in der ersten Halbserie als Auswärtsspiele und da ist es nicht selbstverständlich ungeschlagen unter dem Weihnachtsbaum zu sitzen", so ein realistischer Micha Engel. Das Spitzenspiel der Liga steigt am Sonntag den 27.11. um 16 Uhr in der Wetzlarer August Bebel Halle.
Das Aufgebot der RSB Bullen: Vanessa Erskine, Beny Kenyon, Raimund Beginskis, Markus Kietzer, Andre Bienek, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski, Joke Linden, Marvin Malsy, Vasily Kochetkov.

Samstag, 19. November 2016 - 21:17 Uhr
1.RBBL 6.Spieltag - 89:50 Sieg über Trier

Der "FC Passiwan" verliert in einem unterhaltsamen Spiel gegen die RSB Thuringia Bulls mit 89:50 (28:12,21:9,22:13,18:16).

Eins vorweg, es war ein ungleiches Spiel mit aufopferungsvoll kämpfenden Trierern. Dirk Passiwan stemmte sich mit seinem Team gegen tempostarke Bullen. Schnell waren die Bullen im Spiel und Alex Halouski vollendete die Zuspiele seiner Mitspieler mit traumwandlerischer Sicherheit. 28:12 ging das erste Viertel an die Thüringer und Trier bemühte sich nicht unterzugehen. Auch im zweiten Viertel brachten Bienek und Co ihren Center in Stellung. Dieser bekam nach 17 Minuten eine Ruhezeit verordnet und ging mit 32 Punkten auf die Bank. In die zweite Halbzeit gingen die Elxlebener mit einer komfortablen 49:21 Führung und die Zuschauer fühlten sich bestens unterhalten. In der Halbzeit wurden die Bossel Damen unseres Vereins Inge Koniezski, Hella Kuhr und Hannelore Felgner für den deutschen Meistertitel in Frankfurt Kelsterbach geehrt und gaben damit den Rollstuhlbasketballern des RSB den Weg für den Rest der Saison vor. In der zweiten Halbzeit gingen die Bullen etwas vom Gas und Trier setzte immer wieder Nadelstiche. Alex Halouski schraubet sich im internen Scharfschützenduell auf 42 Punkte und Dirk Passiwan auf 22. Das Viertel endete bei 71:34 und es ging nicht mehr um Sieg oder Niederlage. Auch das Schlussviertel war vom Zweikampf der Topscorer geprägt und Dirk Passiwan zeigte sein überragendes Können. Immer wieder nutzte der Trierer Spielertrainer den kleinsten Freiraum für seine Würfe und kam mit 36 Punkten aus dem Spiel. Getopt wurde der Dauerschütze von der Mosel nur noch von Alex Halouski, der mit 48 Punkten und 12 Rebounds der überragende Spieler des Abends war. Am Ende nahmen die Bullen sichtlich das Tempo aus ihrem Spiel und setzten auf breite Rotation. Die Trefferquote ging in den letzten Minuten etwas in den Keller und Coach Micha Engel mahnte zu mehr Ernsthaftigkeit. Mit 89:50 ging ein munteres Spiel zu Ende und die Bullen stehen nun weiter an der Tabellenspitze.
Das Aufgebot der RSB Bullen: Vanessa Erskine, Beny Kenyon, Raimund Beginskis 6, Markus Kietzer, Andre Bienek 8, Jens Albrecht 2, Teemu Partanen 6, Alex Halouski 48, Joke Linden 17, Marvin Malsy 2.

Dienstag, 15. November 2016 - 18:54 Uhr
1.RBBL 6.Spieltag - Vorschau

Der November ist der Monat der Wahrheit für die RSB Thuringia Bulls, man erwartet die Dolphins aus Trier in eigener Halle.

Die Play Off Halbfinalisten des letzten Jahres machen den November zu einem ganz besonderen Monat im Jahreskalender des deutschen RBBL Meisters und DRS Pokalsiegers aus Elxleben. Nach der Pflichtaufgabe im DRS Pokal in Köln mit dem Einzug ins Viertelfinale am 17/18 Dezember in Osnabrück folgte das Auswärtsspiel gegen das Weltklasseteam der BG Baskets aus Hamburg. Thüringens Trainer Micha Engel hat einen sehr starken Gegner in Hamburg gesehen und die Hansestädter werden noch ein gewichtiges Wörtchen im Kampf um die Titel mitsprechen. Nach dem starken Sieg gegen einen direkten Titelanwärter erwarten die Thüringer "Mister Rollstuhlbasketball Dirk Passiwan" und seine Trierer Dolphins. Neben der Wurfmaschine von der Mosel bekommen es die Bullen mit ihrer ehemaligen Weggefährtin Diana Dadzite zu tun. Mit Gold und Bronze in der Leichtathletik dekoriert, kehrte die Lettin aus Rio zurück und geht nun wieder für die Trierer auf Korbjagd. Am letzten Wochenende konnten die Trierer in letzter Sekunde den 64:63 Sieg gegen die Rollers aus Zwickau sicherstellen und werden ohne großen Ballast nach Thüringen reisen. Die Trierer haben sich zudem kurzfristig mit der holländischen Nationalspielerin Mariska Beijers verstärken können und sind somit wesentlich flexibler in ihren Line Ups. Die Engel Truppe möchte ihrer Favoritenrolle gerecht werden und hat ein wenig Verletzungssorgen. Mit Vasily Kochetkov fehlt auf jeden Fall der zweite Center und Andre Bienek plagt sich mit einer Erkältung rum. Sein Einsatz wird erst am Samstag entschieden, vermeldet Micha Engel. Der Thüringer Coach ist sehr angetan von den Auftritten des Meisters und arbeitet vor allem an der Spielkultur seines Teams. "Der unbedingte Wille, auch Neues im Training und Spiel gleichermaßen umzusetzen, begeistert mich schon, vor allem das Teamplay mit allen Spielern, egal ob Starting Five oder Bankspieler ist beeindruckend. Am Wochenende ist es wichtig mit voller Konzentration unseren Rhythmus beizubehalten, das ist uns schon im Pokal bestens gelungen", so ein zuversichtlicher Micha Engel.
Das Aufgebot der RSB Bullen: Vanessa Erskine, Beny Kenyon, Raimund Beginskis, Markus Kietzer, Andre Bienek ?, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski, Joke Linden, Marvin Malsy.


Samstag, 12. November 2016 - 21:46 Uhr
1.RBBL 5.Spieltag - RSB siegt 82:61 in Hamburg

Der Meister RSB Thuringia Bulls zeigt sich meisterlich in der 1.Rollstuhlbasketball Bundesliga und gewinnt beim Mitkonkurrenten BG Basket Hamburg mit 82:61

Der fünfte Spieltag begann für die RSB Thuringia Bulls mit einem kompletten Kader. Die Thüringer hatten sich mit den Spielern aus dem Lazarett auf den langen Weg nach Hamburg gemacht. Coach Micha Engel schickte Beny Kenyon, Raimund Beginskis, Alex Halouski, Joke Linden und Andre Bienek als Starting Five auf das Parkett. Die ersten Punkte im Spiel machte Joke Linden. Über 6:2 und 10:4 spielten sich die Bullen zur Viertelpause mit 25:14 in Front. Mit zwei Dreiern von André Bienek und 11 Punkte vom überragenden Joke Linden konnten die Thüringer das Spiel bestimmen und Hamburg musste schon früh seine Formationen durcheinander würfeln. Zwischenzeitlich konnten Goncin und Wiliams mit zwei Dreipunktespielen bis auf drei Punkte verkürzen und die Führung schmolz auf 34:31. Micha Engel nahm eine Auszeit und ordnete seine Reihen, die ihrerseits den Halbzeitstand auf 42:33 schraubten. In der zweiten Hälfte begannen die Thüringer äußerst konzentriert und bauten ihren Vorsprung aus. Joke Linden in Weltklasseform war von den Baskets nicht zu stellen und erteilte mit seinem Centerkollegen Alex Halouski den Nordlichtern eine bittere Lektion. Mit 62:51 begannen die Elxlebener das letzte Viertel und mussten zwei Körbe in Folge hinnehmen. Das war das letzte Aufbegehren der Baskets und Alex Halouski und Joke Linden machten den Sack zu. Am Ende mussten die Hamburger mit seinen Weltklassespielern am Stück eine bittere Niederlage verarbeiten und in der laufenden Saison weiter zusammen finden. Mit breiter Rotation führte Coach Micha Engel seine Bullen zum klaren Sieg und geht mit seinem Team nun auf eine freudige Heimfahrt. Das Aufgebot der RSB Bullen: Vanessa Erskine, Beny Kenyon 4, Vasily Kochetkov, Raimund Beginskis 5, Markus Kietzer, Andre Bienek 10, Jens Albrecht 2 Teemu Partanen 8, Alex Halouski 23, Joke Linden 30, Marvin Malsy.


Donnerstag, 10. November 2016 - 11:47 Uhr
1.RBBL 5.Spieltag - Vorschau


Nach zwei Wochen Punktspielpause geht es für den Titelverteidiger aus Thüringen wieder um Punkte in der 1.Rollstuhlbasketball Bundesliga

Der fünfte Spieltag führt die RSB Thuringia Bulls nach Hamburg zu den aufgerüsteten BG Baskets vom Hamburger Sportverein. Die Hamburger haben ihren Kader von rechts nach links gedreht und einen Titel zum erklärten Ziel gemacht. Nach eigener Aussage haben die Hansestädter ein Weltklasseteam am Start, mit hohen Ansprüchen.
"Es ist die beste Mannschaft, die wir jemals hatten", sagt Coach Glinicki, "wir haben uns nach der vergangenen Saison gesagt: Wenn wir den nächsten Schritt machen wollen, müssen wir den Kader umbauen." Und sie wollen den nächsten Schritt machen – nach oben. Sieben Neuzugänge sind da, darunter absolute Weltklassespieler wie der Brite Gaz Choudhry (31), ein dreimaliger Europameister. "Hamburgs Entwicklung in den letzten fünf Jahren ist beeindruckend", sagt Choudry, der vom italienischen Club Briantea 84 Cantú nach Hamburg gekommen ist, "Ich freue mich darauf, hier mit Weltklassespielern zusammenspielen zu können."
Die beiden deutschen Nationalspieler Kai Möller und Matthias Heimbach kamen aus Kaiserslautern, der Kanadier Nik Goncin, der Lette Karlis Podnieks und der US-Star Jake Williams haben sich ebenfalls für die BG Baskets entschieden. Lediglich die drei Japaner Mitsugu Chiweki, Reo Fujimoto und Hiro Kozai sind noch aus dem vergangenen Jahr dabei.
Nach vier Spieltagen haben sich die Nordlichter erwartungsgemäß mit 6:2 Punkten auf Tabellenplatz drei eingefunden und das Team findet immer besser zusammen. Vor allem der Kantersieg in Zwickau baut das Selbstvertrauen der Weltklassetruppe gehörig auf. Die Bullen müssen nach den Ausfällen von Partanen und Malsy am Pokalwochenende weiteren Zugang in der Krankenabteilung vermelden. Raimund Beginskis fällt mit einer Ohrenentzündung ebenfalls aus und Vasily Kochetkov hat sich eine Handverletzung am Pokalwochenende zugezogen. Coach Micha Engel hat also nach dem reibungslosen Start mit dem ersten Gegenwind klar zu kommen und hofft, das nicht noch weiteres Ungemach droht. Wir müssen die Woche nutzen und unsere Line Ups etwas umstellen, dann werden wir sehen was in Hamburg raus kommt, so der Coach der Bullen.
Das Aufgebot der RSB Bullen: Vanessa Erskine, Beny Kenyon, Vasily Kochetkov ?Markus Kietzer, Andre Bienek, Jens Albrecht, Alex Halouski, Joke Linden.

Samstag, 5. November 2016 - 16:11 Uhr
DRS Pokal


Die erste Runde im DRS Pokal endet erwartungsgemäß mit einem Sieg der Thüringer RSB Bullen ( 93:27 Warendorf,
110:27 Köln )

Ohne die erkrankten Marvin Malsy und Teemu Partanen starteten die Elxlebener pünktlich 6 Uhr am Samstagmorgen in das Projekt Pokalverteitigung nach Köln. Im Spiel eins ging es gegen den Zweitligisten aus Warendorf. Von Beginn an entwickelte sich das erwartet überlegene Spiel der Bulls. Trotz der klaren Überlegenheit muss man dem tapfer kämpfenden Zweitligisten ein dickes Kompliment machen, waren sie das ganze Spiel über bemüht sich nicht kampflos zu ergeben. Angetrieben von ihrem Ex-Nationalspieler Jens Wiebelt stellten sich die Warendorfer dem Pokalverteidiger und trugen zu einem schön anzusehenden Spiel bei. Am Ende stand ein 93:27 auf der Anzeige und im Spiel zwei warteten die Köln 99er II auf die RSB Bullen.
Auch im zweiten Spiel des Tages machten die RSB Bullen kein Federlesen mit der Zweiten Mannschaft des Gastgebers Köln. Das Kombinationsspiel des Pokalverteidigers lief wie am Schnürchen und Köln kam selten bis zum Korb. Das veranlasste den Gastgeber zunehmend mit Weitwürfen zum Erfolg zu kommen. Am Ende fanden 4 Dreipunkt Würfe ihr Ziel und die Stimmung beim Gastgeber hatte seinen Höhepunkt erreicht. Auf Seiten der Elxlebener ging keiner vom Gas und egal wer aufs Feld fuhr, das Bulls Spiel lief auf hohem Niveau. Mit einem 110:27 Sieg qualifizierte sich der Titelverteidiger für das Viertelfinale am 17.12. 2016 und erledigte seine Pflichtaufgabe überzeugend.
RSB Team: Raimund Beginskis 8, Vanessa Erskine, Markus Kietzer, Andre Bienek 22, Jens Albrecht 30, Alex Halouski 51, Joke Linden 38, Beny Kenyon 14, Vasily Kochetkov 40.

Mittwoch, 2. November 2016 - 13:07 Uhr
DRS Pokal startet am Wochenende

Für die Thuringia Bulls steht nach der Spielpause in der 1.Rollstuhlbasketball Bundesliga die erste Runde im DRS Pokal auf dem Programm

Der Tabellenführer ist im Plan und am Samstag steht im DRS Pokal in Köln der erste Teil der Pokalverteidigung auf dem Programm. Gastgeber ist der Regionalsieger West,Köln 99ers zweite Mannschaft. Im ersten Spiel des Tages geht es gegen Zweitligist Warendorf. Der Sieger der Partie spielt um den Einzug in das DRS Viertelfinale am 17.12.2016 gegen die Köln 99er II. Die Elxlebener gehen mit ihrem kompletten Kader auf die Reise nach Köln und wollen an den gelungenen Saisonstart anknüpfen.
Das RSB Team spielt mit Raimund Beginskis, Vanessa Erskine, Markus Kietzer, Andre Bienek, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski, Joke Linden, Beny Kenyon, Vasily Kochetkov, Marvin Malsy.

Donnerstag, 27. Oktober 2016 - 12:11 Uhr
Spielfreies Wochenende für die RSB BULLS


Die RSB Thuringia Bulls haben Spielpause in der 1.Rollstuhlbasketball Bundesliga

Die RSB Thuringia Bulls haben nach dem Rückzug der Rolling Devils am Wochenende spielfrei. Das kommt Coach Michael Engel ganz gelegen, ist doch die Vorbereitung auf die Saison recht kurz gewesen. "Zumal dann in der nächsten Woche die Pokalrunde gegen Warendorf ansteht, da können wir vor dem Ligaknaller in Hamburg noch einmal im Training richtig Gas geben. Der Auftakt in das Spieljahr der Titelverteidigung war sehr vielversprechend und die Abläufe wirken trotz kurzer Vorbereitung schon sehr rund", so Coach Michael Engel. "Wir warten immer noch auf Vahid Azad, dessen Visabearbeitung noch immer stockt. Mit Vasily Kochetkov kommt sein " Vertreter " immer besser in Fahrt und die Bullen sind sehr flexibel in ihren Line Ups, was sicher ein wesentlicher Grund für das schon gut anzusehende Spiel der Thüringer ist". "Für uns ist es wichtig, im zweiten Teil der Meisterschaft unseren besten Rollstuhlbasketball zu spielen", so Teamkapitän Raimund Beginskis. Die RSB Thuringia Bulls befinden sich damit im Soll und gehen mit Selbstvertrauen in die nächsten Aufgaben. Diese Woche hat der LSB Thüringen die Berufung zur Wahl "Sportler des Jahres" im Bereich Mannschaft bekannt gegeben - die RSB Bulls sind nominiert und freuen sich, wenn die Fans zahlreich für die Bulls ihre Stimme abgeben.

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