Aktuelle Tabelle

Samstag, 14. Januar 2017 - 21:28 Uhr
1.RBBL 11.Spieltag


Die 1.Rollstuhlbasketball Bundesliga startete für die RSB Thuringia Bull beim Aufsteiger ASV Bonn und erlebte die Thüringer mit den ersten Punkten im Jahr 2017. 101:51( 30:12, 18:19, 24:12, 29:8 )

Mit nur acht Spielern machten sich die Bulls auf einen beschwerlichen Weg in die alte Bundeshauptstadt Bonn. Bei den Thüringern hatte zum Wochenende noch einmal die Defekthexe zugeschlagen und neben Teemu Partanen den nächsten Ausfall mit Jens Albrecht produziert. Der Aufsteiger aus Bonn hatte sich kurz vor Weihnachten mit den zwei holländischen Nationalspielerinnen Visser und Hutzing verstärkt und sie waren nicht gewillt vor eigener Kulisse klein bei zu geben. Alex Halouski, Raimund Beginskis, Benny Kenyon, Joke Linden und Andre Bienek gingen nach knapp 2 Minuten mit 8:0 in Führung und der Aufsteiger ahnte was auf ihn zukommt. Mit aggressivem Spiel konnten die Bullen das erste Viertel mit 30:12 beenden und beruhigt in das zweite Viertel gehen. Im zweiten Viertel zog ein wenig der Schlendrian im RSB Spiel ein und Visser und Hutzing kamen zu leichten Punkten. Mit breiter Rotation mussten die Bullen das Viertel abgeben und führten zur Halbzeit mit 48:31. Coach Micha Engel mahnte beim Pausentee zur Konzentration und die Elxlebener packten noch einmal die Keule aus. Mit temposcharfem Kombinationsspiel brannten die Bullen ihr Feuerwerk ab. Immer wieder rückte Andre Bienek seine Center in den Mittelpunkt und diese liessen sich nicht bitten. Am Ende hatten Linden, Bienek, Azad und Halouski 20 Punkte und mehr auf dem Konto und Marcus Kietzer zeigte seine Fähigkeiten. Die junge Bonner Mannschaft hatte keinesfalls enttäuscht und wird noch den einen oder anderen Sieg einfahren. Der Meister zeigte sich am Ende meisterlich, gewinnt 101:51 und geht mit Zuversicht in die Rückrunde, wo es am kommenden Samstag zum Heimspiel gegen München, 18 Uhr im Fit - In kommt.
Für die RSB Thuringia Bulls am Start waren: Vanessa Erskine, Benny Kenyon2, Raimund Beginskis 12, Vahid Azad 22, Marcus Kietzer, Andre Bienek 20, Alex Halouski 25, Joke Linden 20.



Freitag, 13. Januar 2017 - 11:49 Uhr
U22 EM

RBB Pressemitteilung 12. Januar 2017
EM-Halbfinale gegen Favorit Großbritannien
Nach Erfolg über die Niederlande Gruppenerster
Die deutsche Junioren-Nationalmannschaft steht ungeschlagen im Halbfinale der U22-Europameisterschaften im italienischen Lignano-Sabbiadore. Im abschließenden Gruppenspiel konnte die Mannschaft um Kapitän Christopher Huber auch die Niederlande deutlich mit 73:38 (9:12/24:15/49:23) bezwingen. Im Halbfinale kommt es am Freitag um 18:00 Uhr nun zum Duell mit dem im Vorfeld zum Turnierfavoriten erkorenen Team aus Großbritannien.

„Wir haben unser Ziel erreicht und sind als Gruppenerster weiter“, zog Bundestrainer Peter Richarz auch im dritten EM-Duell ein positives Fazit: „Zu Anfang mussten wir der intensiven Begegnung gestern gegen Gastgeber Italien etwas Tribut zollen, aber am Ende waren alle Zweifel verfolgen“.

Zu Beginn hatte die deutsche U22-Auswahl erneut Probleme in Fahrt zu kommen und lag schnell mit 2:8 (4.) in Rückstand, ehe der Turbo zündete. Schöneberg war es, der beim 13:12 (11.) die erste Führung erzielte, bevor diese vom Wiesbadener Lukas Jung bis auf 18:12 (14.) ausgebaut wurde. Auch nach dem Seitenwechsel dominierte nun nur noch der spätere Halbfinalist, der spätestens beim 47:21 (28.) durch den Hannoveraner Oliver Jantz auf der Siegerstraße war.

Neben Topscorer Marvin Malsy aus Thüringen, der 18 Punkte erzielen konnte, war an diesem Tag insbesondere der Tübinger Leon-Ole Schöneberg bestens aufgelegt. Die Statistik verzeichnete für den Center am Ende ein sogenanntes „Double-double“ mit 16 Punkten und 15 Rebounds.

Nun kommt es Morgen zu einem absoluten Topspiel im Halbfinale, wenn Deutschland um 18:00 Uhr mit Großbritannien um den Einzug ins Finale kämpft. Die Britten hatten in der Vorrunde etwas überraschend der Türkei den Vortritt lassen müssen, die im zweiten Semifinale auf Gastgeber Italien trifft.

Niederlande: Joost Morsinkhof (9), Bo Kramer (8), Walter Vlaanderen (8), Lindsay Frelink (5), Quinten Zantinge (4), Anil Cegil (2), Arie Twigt (2), Abraham Mamo Addisu, Jelmer van Brunschot, Ali Hasson, Fabian Jansen, Arjan Mehmetaj.

Deutschland: Marvin Malsy (18/1 Dreier, RSB Thurningia Bulls), Leon Ole Schöneberg (16, RSKV Tübingen), Matthias Güntner (13, Rhine River Rhinos Wiesbaden), Nico Dreimüller (9/1, RSV Lahn-Dill), Oliver Jantz (6, Hannover United), Marcel Gerber (5, ASV Bonn), Patrick Dorner (2, Sabres Ulm), Christopher Huber (2, RSV Lahn-Dill), Lukas Jung (2, Rhine River Rhinos Wiesbaden), Urs Rechtsteiner (Sabres Ulm), Sebastian Holzheu (n.e., SGK Heidelberg), Dominik Vogt (n.e., SGK Heidelberg).

U22 EM, Gruppe A
Niederlande Deutschland 38:73
1. Deutschland 3 6:0 210:101
2. Italien 3 4:2 148:148
3. Israel 3 2:4 123:170
4. Niederlande 3 0:6 126:188


U22 EM, Gruppe B
Türkei Spanien 69:61
Großbritannien Frankreich 59:25
1. Türkei 3 6:0 205:164
2. Großbritannien 3 4:2 176:127
3. Frankreich 3 2:4 137:176
4. Spanien 3 0:6 144:195


U22 EM, Platzierungsspiele
Israel Spanien Fr., 11:15
Niederlande Frankreich Fr., 13:30

U22 EM, Halbfinale
Italien Türkei Fr., 15:45
Deutschland Großbritannien Fr., 18:00

U22 EM, Spiel um Platz 7
Sa., 10:15
U22 EM, Spiel um Platz 5
Sa., 12:30
U22 EM, Spiel um Platz 3
Sa., 14:45
U22 EM, Finale
Sa., 17:00

Donnerstag, 12. Januar 2017 - 21:54 Uhr
1.RBBL 11.Spieltag - Vorschau


Die 1.Rollstuhlbasketball Bundesliga startet in das Jahr 2017. Der Meister und Pokalsieger RSB Thuringia Bull reist zum Aufsteiger nach Bonn.

Die Thüringer machen sich auf die beschwerliche Reise an den Rhein in die ehemalige Bundeshauptstadt. Coach Micha Engel hat sein Team seit dem 2.1.2017 im Mannschaftstraining und muss dabei auf Marvin Malsy verzichten, der mit der U 22 erfolgreich in die Europameisterschaft gestartet ist. Außer dem verletzten Teemu Partanen hat Micha Engel alle Mann an Bord und freut sich über den Elan seiner Truppe. Es ist zu spüren, dass es nun in die entscheidende Phase geht und jeder Einzelne seinen Beitrag dabei leisten will. Im Januar geht es nach Bonn und Köln, unterbrochen vom Heimspiel gegen München. Bevor dann im heißen Februar die Höhepunkte Euro Cup 1 Vorrunde, Hamburg, Trier und Lahn Dill anstehen, wollen die Bulls so schnell wie möglich ihren Rhythmus finden. Natürlich wollen wir auch die Integration von Vhid Azad abschließen, der im alten Jahr bereits seine Möglichkeiten andeuten konnte, so ein entschlossener Kapitän Raimund Beginskis. Nach der 14 tägigen Pause über Weihnachten sind die Akkus wieder gefüllt und in Bonn wartet ein ambitioniertes junges Team auf den Meister. Es wird kein Selbstläufer, haben sich die Bonner vor dem Jahreswechsel mit den Europameistern Jitske Visser und Inge Hutzing aus den Niederlanden verstärkt und mit Oliver Hoffmann die Nummer 5 ( 21,3 Punkte je Spiel ) der Scorerliste auf der Center Position. Es kommt also darauf an, von Anfang an konzentriert zu Werke zu gehen um gar nicht erst Stimmung auf Bonner Seite aufkommen zu lassen. "Wir leben von unserem aggressiven Tempospiel und das wollen wir von Beginn an aufs Parkett bringen", gibt sich Joke Linden kämpferisch.
Am Samstag 16 Uhr gehen für die RSB Thuringia Bulls an den Start : Vanessa Erskine, Benny Kenyon, Raimund Beginskis, Vahid Azad, Marcus Kietzer, Andre Bienek, Jens Albrecht, Alex Halouski, Joke Linden.

Samstag, 7. Januar 2017 - 12:24 Uhr
U22-Europameisterschaften Rollstuhlbasketball Marvin Malsy von den RSB Thuringia Bulls ist dabei


Vom 9. bis 14. Januar 2017 finden die IX. U22-Europameisterschaften im Rollstuhlbasketball statt.
Im italienischen Lignano-Sabbiadore ist es das Ziel der deutschen Auswahl um Bundestrainer Peter Richarz, sich eins der drei begehrten Tickets für die diesjährige U22-WM in Toronto zu sichern. Dieses wäre gleichbedeutend mit dem Kampf um Edelmetall bei der EM.
In der Gruppe A trifft Deutschland auf die Niederlande, Israel und den Gastgeber Italien. Die beiden Erstplatzierten dieser Gruppe qualifizieren sich für das Halbfinale. Als Favorit auf den Europameistertitel zählt Großbritannien. Dahinter reihen sich einige Mannschaften, die um die Medaillen spielen können, unter ihnen auch Deutschland. Ärgste Konkurrenten werden hier wohl Gastgeber Italien, Frankreich und die Türkei sein.
Bundestrainer Richarz: „Wir haben ein neuformiertes Team, gespickt mit einigen erfahrenen Spielern und jungen hungrigen Talenten. Nach einer intensiven Vorbereitung mit vielen Länderspielen im Sommer, freuen wir uns jetzt auf diese Aufgabe.“
„Mit Marvin Malsy ist ein Thüringer Sportler in Italien dabei, der inzwischen zu den Stammkräften der U22-Nationalmannschaft zählt. Er hat sich in den letzten Zwei Jahren kontinuierlich entwickeln und ist mittlerweile zu einem wichtigen Spieler im deutschen Team gereift. Seine Teamkollegen drücken Marvin und seinen Mannschaftskollegen natürlich fest die Daumen, dass sie ihre gesteckten Ziele erreichen.
1999 und 2012 konnte Deutschland den EM-Titel gewinnen.
U22 EM, Gruppe A:
Italien - Israel (09.01.17, 17:00)
Israel - Deutschland (10.01.17, 13:30)
Niederlande - Italien (10.01.17, 15:45)
Niederlande - Israel (11.01.17, 11:15)
Italien - Deutschland (11.01.17, 18:00)
Deutschland - Niederlande (12.01.17, 15:45)


Freitag, 23. Dezember 2016 - 21:46 Uhr
Pokal


Pünktlich zu Weihnachten geht die Austragung des Final 4 im Rollstuhlbasketball 2017 an den amtierenden Pokalsieger RSB Thuringia Bulls nach Elxleben. In den Halbfinalspielen treffen Lahn Dill 1 auf die BG Baskets aus Hamburg und Lahn Dill 2 gegen RSB Thuringia Bulls. Am 1.4.2017 kommt es zu den Halbfinalspielen und am 2.4.2017 geht es für die Verlierer um Platz drei, während die Sieger um den deutschen Pokal kämpfen.

Sonntag, 18. Dezember 2016 - 13:01 Uhr
DRS Pokal

Die RSB Thuringia Bulls ziehen unangefochten ins Final 4 um den DRS Pokal gegen Zweitligist RSC Osnabrück ein.
91:19 (23:0,27:4,18:7,23:12)

Die Bullen haben einen weiteren Schritt in Richtung Titelverteidigung getan. In Osnabrück zeigten sich die Thüringer unbeeindruckt von der langen Reise und begannen mit Beny Kenyon, Joke Linden, Raimund Beginskis, Jens Albrecht und Alex Halouski wie die Feuerwehr. Mit engem Kontakt zu den Stühlen der Osnabrücker kamen die Gastgeber gar nicht klar und die ersten 10 Minuten entschieden mit 23:0 schon das Spiel. Trainerfuchs Frits Wiegmann konnte auch in seinen Auszeiten keine Ordnung in seinem Team schaffen, die Bullen waren von der Leine und machten den Nordlichtern das Spielfeld ganz klein. So kam es reihenweise zu 24 Sekunden ohne Korbwurf für Dennis Nohl und Kollegen mit der Folge, dass die Thüringer zur Pause mit breiter Rotation bereits 50:4 führten. In der zweiten Hälfte gab der Pokalverteidiger etwas mehr Platz auf dem Feld und Osnabrück kam zu Abschlüssen. Das konnte nichts daran ändern, dass die RSB Bulls angetrieben von einem überragenden Jens Albrecht und Joke Linden ihre Center Vahid Azad (21 Punkte) Alex Halouski (28) in Position bringen konnten und unaufhaltsam davon zogen. Juniorennationalspieler Marvin Malsy konnte im zwanzig minütigen Einsatz seine gute Form nachweisen und ist bereit für die U22 Europameisterschaft Anfang Januar in Italien. Am Ende gab es für den Zweitligisten die erwartete Lehrstunde und für die Gäste eine lange Rückfahrt sowie die Gewissheit 2017 beim Final 4 noch immer Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung zu haben.

RSB Thuringia Bulls: Vanessa Erskine, Beny Kenyon 2, Raimund Beginskis 6, Markus Kietzer 3, Jens Albrecht 17, Vahid Azad 21, Alex Halouski 28, Joke Linden 10 , Marvin Malsy 4.

Donnerstag, 15. Dezember 2016 - 12:16 Uhr
Vorschau DRS Pokal


Das Ziel für die RSB Thuringia Bulls ist der Einzug ins Final 4 um den DRS Pokal gegen Zweitligist RSC Osnabrück

Zum Einzug in das Final 4 im April 2017 müssen die Bulls zum RSC Osnabrück und ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Sieben Tage vor Weihnachten geht es für die Bulls auf die lange Reise Richtung Norden nach Osnabrück. Der Zweitligist unter Leitung von Frits Wiegmann ist eine feste Größe in der zweiten Bundesliga Nord und wird sich nicht kampflos aus dem Pokal verabschieden. Die Thüringer als Pokalverteidiger werden konzentriert die Pflichtaufgabe angehen und die Ausfälle von Teemu Partanen und Andre Bienek kompensieren. Coach Micha Engel hat die Woche noch einmal mit dem verfügbaren Kader an der Integration von Vahid Azad gearbeitet und freut sich auf einen zusätzlichen Wettkampf, bevor es in die wohlverdienten Weihnachtsferien geht. "Alles andere als ein Sieg kommt für uns nicht in Frage und das Team wird alles für den Sieg geben", so ein entschlossener Coach.

RSB Thuringia Bulls: Vanessa Erskine, Beny Kenyon, Raimund Beginskis, Markus Kietzer, Jens Albrecht, Vahid Azad, Alex Halouski, Joke Linden, Marvin Malsy.


Sonntag, 11. Dezember 2016 - 16:08 Uhr
1.RBBL 9.Spieltag - 76:52 Sieg in Zwickau


Das Ostderby in Zwickau in der 1.Rollstuhlbasketball Bundesliga endet mit dem erwarteten Sieg der Thüringer 76:52 (12:18,18:18,10:20,13:18)

Weihnachtszeit ist auch Zeit der Nächstenliebe, das war das Motto der RSB Thuringia Bulls bei ihrem Auftritt in Zwickau. Mit Alex Halouski, Joke Linden, Beny Kenyon, Raimund Beginskis und Jens Albrecht starteten die Thüringer in das Spiel. Fehlendes Tempo und Unkonzentriertheiten in Offense und Defense lassen die Bullen nur schwer ins Spiel finden. Auf Zwickauer Seite nutzte vor allem Vaytautas Skuca seine Freiheiten und hielt Zwickau über weite Stecken der ersten Hälfte im Spiel. Die Thüringer, die ohne Andre Bienek und Teemu Partanen spielen mussten, wollten vor allem ihren Zugang Vahid Azad im Spiel integrieren und bekamen keine Ordnung in ihr Spiel. Mit einer dünnen 36:30 Führung ging es in die Pause und die Halbzeitansprache von Coach Micha Engel bewirkte im dritten Viertel eine deutliche Steigerung. Vor allem Jens Albrecht bestätigte seine exzellente Form der letzten Wochen und zeigte sich sehr treffsicher. Ein 22:10 im dritten Viertel brachte die Thüringer mit einem klaren Vorsprung auf die Siegerstraße und ins letzte Viertel. Auch hier merkte man den Bulls an, dass die Leichtigkeit etwas verloren gegangen ist und die Weihnachtspause dringend nötig ist. Mit 18:13 ging auch das letzte Viertel an den Meister und am Ende stand ein Arbeitssieg mit 76:52 auf der Anzeige. Neben Vahid Azad 12, Alex Halouski 14, Jens Albrecht 17 holte sich Joke Linden mit 24 Punkten die Topscorerkrone des Spiels und in der nächsten Woche wollen sich die Bullen in Osnabrück den Einzug ins Final 4 unter den Christbaum legen.

RSB Thuringia Bulls: Vanessa Erskine, Beny Kenyon, Raimund Beginskis 9, Markus Kietzer, Jens Albrecht, 17 Vahid Azad 12, Alex Halouski 14, Joke Linden 24, Marvin Malsy.




Mittwoch, 7. Dezember 2016 - 19:40 Uhr
1.RBBL 9.Spieltag - Vorschau

Zum Hinrundenabschluss kommt es zum Ostklassiker Zwickau gegen Elxleben in der 1.Rollstuhlbasketball Bundesliga

In den vergangenen Jahren ging es im Derby zwischen den Sachsen BSC Rollers Zwickau und dem RSB Thuringia Bulls meist um eine gute Ausgangsposition in den Play Offs. Nach der Insolvenz der Schumannstädter vor zwei Jahren sind die Sachsen auf dem Rückzug. Haben die Zwickauer noch beim Saisonauftaktturnier in Elxleben für einen Paukenschlag gesorgt und die favorisierten Hamburger beim Oettinger Cup bezwungen, ist der Auftritt in den folgenden Punktspielen mehr als rätselhaft. Mit der überraschenden Auftaktniederlage beim Aufsteiger Bonn, gingen in Zwickau mehr als nur zwei Punkte verloren. Am kommenden Sonntag ist für die Rollers die letzte Gelegenheit, in der Herbstrunde zu ihren ersten Punkten zu kommen und das gegen keinen Geringeren, als den Meister der letzten Saison aus Thüringen. Coach Micha Engel betont vor der Begegnung, dass keine Zeit für Nachbarschaftshilfe ist. "Wir sind zwar im Plan, können uns aber keine Ausrutscher in Zwickau erlauben, um unser erstes Ziel, Platz eins nach der Hauptrunde, zu erreichen. Das sind die Vorzeichen für das Derby und die Bullen wollen ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Die Thüringer müssen neben Teemu Partanen auch weiter auf ihren Nationalspieler André Bienek verzichten, der jetzt die Rechnung für die Dauerbelastung der letzten Jahre begleichen muss und bis zum Beginn der Rückrunde nicht mehr eingesetzt wird. Vasily Kochetkov wird durch Vahid Azad ersetzt, der iranische Nationalspieler kommt in Zwickau zu seinem mit Spannung erwarteten ersten Einsatz für den Meister und Pokalsieger in der Saison 2016/17. Am Sonntag 14 Uhr in der Moselhalle starten die RSB Bulls mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Beny Kenyon, Raimund Beginskis, Markus Kietzer, Jens Albrecht, Vahid Azad, Alex Halouski, Joke Linden, Marvin Malsy.




Samstag, 3. Dezember 2016 - 21:14 Uhr
1.RBBL 8.Spieltag - 76:59 Heimspielsieg gegen Rhinos


Am 8. Spieltag macht der Albrecht den Bienek und führt seine Bulls zum hart erkämpften Sieg gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden 76:59.(14:5,17:23,21:14,24:17)

Nach der ersten Niederlage der Saison war es für die RSB Bulls wichtig gegen einen starken Aufsteiger Wiesbaden die Pflicht zu erfüllen. Es fiel den Gastgebern nicht leicht und am Ende war es ein hartes Stück Arbeit. Im ersten Viertel hatten beide Seiten ihr Problem mit dem Treffen. Während die Bullen mit 7 von 16 bei 44 Prozent landen, trafen die Rhinos nur 2 von 14 bei 14 Prozent. Mit 14:5 endete das erste Viertel und es sah nach einem klaren Sieg aus. Da hatten die Hessen etwas dagegen und rangen den Thüringern Punkt um Punkt ab und zur Halbzeit stand es 31:28 und Coach Micha Engel hatte Redebedarf. In Halbzeit zwei kamen die Bullen konzentrierter zurück und Joke Linden und Alex Halouski konnten sich etwas Luft verschaffen und lagen mit 15 in Front. Wer nun dachte, die Rhinos geben sich geschlagen, sah sich getäuscht. Mit großem Herz und Qualität stemmten sich die Hessen gegen die Niederlage und verkürzten vor allem durch Janet Mc Lachlan zum Ende des dritten Viertels zum 52:42. Das letzte Viertel wurde vor allem durch Jens Albrecht bestimmt und mit 12 seiner ingesamt 18 Punkte sorgte er am Ende für den Unterschied. Ohne den erkrankten Andre Bienek und den ausgeschiedenen Vasily Kochetkov konnte Coach Micha Engel nur begrenzt in den Line Ups variieren und die Bullen mussten härter arbeiten als ihnen lieb war. Vor allem die letzten 10 Minuten zeigte der Hausherr vor gut besuchten Haus, dass man entschlossen um jeden Ball kämpfte und den Pflichtsieg sicher stellen will. Neben Jens Albrecht 18 scorten Joke Linden 19 und Alex Halouski 27, wobei der Center der Nationalmannschaft noch 20 Rebounds abgriff und für Überlegenheit unter dem Korb sorgte. Am Ende konnten die Zuschauer einen 76:59 Sieg bejubeln gegen einen Aufsteiger, der zu mehr in der Lage ist, als nur die Klasse zu halten.
Das Aufgebot der RSB Bullen: Vanessa Erskine, Beny Kenyon, Raimund Beginskis 7, Markus Kietzer, Jens Albrecht 18, Teemu Partanen 5, Alex Halouski 27, Joke Linden 19, Marvin Malsy.


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