Aktuelle Tabelle

Mittwoch, 14. September 2016 - 21:23 Uhr
RBB Pressemitteilung vom 14. September 2016



Hauchdünn am Halbfinaltraum vorbei-Bittere 66:70-Niederlage gegen Spanien

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren hat hauchdünn das paralympische Halbfinale verpasst und ist im Viertelfinale von Rio de Janeiro mit 66:70 (21:19/40:34/53:48) an Spanien gescheitert, das nun erstmals in der Geschichte der Spiele nach Edelmetall greifen kann.

Dabei spielte das deutsche Team von Beginn an konzentriert und entschlossen auf. War das erste Viertel noch nahezu ausgeglichen, konnte sich der EM-Dritte von 2015 bis zur Pause leicht absetzen. Immer wieder gelang es sich gute Wurfpositionen zu erarbeiten, die in dieser Phase vor allem André Bienek und Aliaksandr Halouski in Punkte umsetzen konnten.

Nach dem Wechsel setzte sich dieser Trend zunächst fort, ehe in der 25. Spielminute sogar Halouskis Korb zum 48:38-Zwischenstand bejubelt werden konnte. Doch nach der 50:40-Führung (26.), riss der Faden und die Iberer kamen Zentimeter für Zentimeter näher heran. Spätestens beim 50:48-Anschluss (29.) durch Spaniens Topscorer Asier Garcia entwickelte sich ein dramatisches K.o.-Spiel, dass Deutschland bis zum 66:67 exakt 15 Sekunden vor der Schlusssirene offen gestalten konnte. Am Ende brach der Jubel jedoch nur auf der spanischen Bank aus.

„Es ist absolut frustrierend, wenn man bedenkt wie hart wir für diesen Moment gearbeitet haben, um am Ende erneut im Viertelfinale zu scheitern“, machte Bundestrainer Nicolai Zeltinger aus seiner Gefühlslage keinen Hehl und ergänzte: „Wir hatten heute unsere Chance, auch im vierten Viertel noch, aber einige kleine Fehler haben uns letztendlich den Sieg gekostet“.

Spanien: Asier Garcia (22/1 Dreier), Alejandro Zarzuela (22), Pablo Zarzuela (21), David Mouriz (2), Amadou Tijane Diallo (2), Francisco Javier Sanchez (1), Jesus Romero, Jordi Ruiz, Daniel Stix, Agustin Alejos (n.e.), Jaume Llambi (n.e.), Carlos Vera (n.e.).

Deutschland: Aliaksandr Halouski (21, RSB Thuringia Bulls), André Bienek (16/2, RSB Thuringia Bulls), Dirk Passiwan (14/1, Doneck Dolphins Trier), Thomas Böhme (11, RSV Lahn-Dill), Jan Haller (2, RSV Lahn-Dill), Matthias Heimbach (2, BG Baskets Hamburg), Björn Lohmann (RSV Lahn-Dill), Nico Dreimüller (n.e., RSV Lahn-Dill), Christopher Huber (n.e., RSV Lahn-Dill), Dirk Köhler (n.e., RSV Lahn-Dill), Sebastian Magenheim (n.e., USC München), Kai Möller (n.e., BG Baskets Hamburg).



Paralympics Rio 2016, Herren, Spiel um Platz 11
Algerien Kanada 51:70

Paralympics Rio 2016, Herren, Viertelfinale
Spanien Deutschland 70:66
Niederlande USA Mi., 20:15 Uhr MESZ
Australien Großbritannien Mi., 22:30 Uhr MESZ
Türkei Brasilien Do., 02:00 Uhr MESZ



Paralympics Rio 2016, Herren, Spiel um Platz 9
Japan Iran Do., 14:30 Uhr MESZ

Paralympics Rio 2016, Herren, Halbfinale
Spanien N.N. Do.
N.N. N.N. Do.

Paralympics Rio 2016, Herren, Spiel um Platz 7
Sa., 14:30 Uhr MESZ
Paralympics Rio 2016, Herren, Spiel um Platz 5
Sa., 20:15 Uhr MESZ

Montag, 5. September 2016 - 09:37 Uhr
Mit vereintem Teamgeist für mehr Inklusion

„Wir sind…Ein Team!“ Mit diesem Ausruf schwören sich die RSB Thuringia Bulls vor dem Spiel auf Ihre Gegner ein. In Zukunft wird dieser Teamspirit durch einen sehr prominenten „Mitspieler“ verstärkt, denn mit der Coloplast GmbH (u.a. Hersteller von Produkten für die Kontinenz- und Stomaversorgung) konnte ein starker Kooperationspartner gewonnen werden.

Besonders im Vordergrund steht bei dieser Zusammenarbeit das Thema Inklusion. Beide Partner leben Inklusion und setzten sich aktiv für diese ein. In ihren inklusiven Arbeitsstrukturen arbeiten Menschen mit und ohne Handicap ganz selbstverständlich miteinander. Besonders wertvoll sind dabei Mitarbeiter mit einer körperlichen Einschränkung, denn durch neue Sichtweisen können aus innovative Denkansätze wahren Erfolgsgeschichten werden und Unternehmen einen zusätzlichen Nutzen ziehen.

In weiten Teilen der Wirtschaft bleibt dieses Potenzial ungenutzt. In gemeinsamen Projekten sollen Berührungsängste und Vorurteile gegenüber Menschen mit Handicap abgebaut werden, um für eine inklusive Gesellschaft zu begeistern - denn sie ermöglicht viele Chancen und Möglichkeiten für uns alle.

Sportmarketing Manager Stefan Hahn (RSB Thuringia Bulls) zeigt sich begeistert vom Potenzial der Partnerschaft: „Gelebte Inklusion macht jedes Leben spannend und schön! Und genau aus diesem Grund freue ich mich sehr, dass wir mit Coloplast einen Partner gefunden haben, der nicht nur INKLUSION groß schreibt sondern sich auch aktiv dafür einsetzt.“

Die Mission von Coloplast ist es, das Leben von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen und sehr persönlichen medizinischen Bedürfnissen zu erleichtern. „Die Partnerschaft ermöglicht uns einen weiteren Schritt zu tun, unsere Mission zu erfüllen. Wir freuen uns auf eine spannende und erfolgreiche Saison mit den RSB Thuringia Bulls.“, Wolfgang Holzhauer (Coloplast GmbH).

In diesem Sinne…“Wir sind ein Team!“

Freitag, 2. September 2016 - 14:46 Uhr
RBB Pressemitteilung vom 2. September 2016


XV. Paralympics in Rio de Janeiro
Ziele, Gegner, Fakten zum deutschen Herrenteam

Nur noch wenige Tage bis zum Startschuss der XV. Paralympics 2016 in Rio de Janeiro. Mit dabei die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren, die am Donnerstag, den 8. September um 18:00 Uhr Ortszeit (23:00 Uhr MESZ) in der Carioca Arena des Barra Olympic Park ihren Auftakt gegen den Iran feiert.

Für Bundestrainer Nicolai Zeltinger sind die drei großen Medaillenfavoriten 2016 schnell ausgemacht: „Ich glaube, dass der Weg zu Edelmetall nur über die USA, Australien und Großbritannien führt“. Damit wären drei der vier Erstplatzierten der Spiele von London genannt, lediglich Paralympicssieger Kanada steckt in einem tiefen Generationenwechsel und dürfte nicht in den Kampf um Medaillen eingreifen können. Hinter den großen Drei hat sich allerdings eine ganze Schar von Nationen positioniert, die den kleinsten Ausrutscher der Favoriten eiskalt auszunutzen werden und dazu gehört erfreulicherweise auch das deutsche Team.

„Ich denke, dass wir so tief wie selten zuvor besetzt sind und mit vielen guten und funktionierenden Aufstellungen operieren können. Dies macht uns ganz schwer ausrechenbar“, so Zeltinger weiter und fügt schmunzelnd an: „Auf unsere Defensive freut sich wohl kein Gegner“. In Peking und London scheiterte das deutsche Team jeweils im Viertelfinale. 2012 fast schon dramatisch, als der große Favorit USA erst auf der Ziellinie den Kopf aus der Schlinge ziehen könnte. Das Potenzial zu mehr ist da. Als Ziel ist jedoch auch anno 2016 lediglich das Viertelfinale ausgelobt, doch sportliche Träume sind erlaubt, auch für die deutschen Herren.

Auf die Frage zu den X-Faktoren im eigenen Spiel nennt der 44-jährige Bundestrainer für viele überraschend, beim tieferen Blick ins Detail aber absolut zutreffend, seine Lowpointer und dürfte dabei vor allem Starter Björn Lohmann im Kopf haben: „Wenn unsere Lowpointer einen großen Anteil an unserer Defensive haben und in der Offense intelligent agieren, dann ist das für uns die notwendige Basis. Auch wenn unsere Ein-Punkte-Spieler am Ende vielleicht nur zwei bis zehn Korbpunkte beisteuern, hängt von Ihnen ab, ob unsere etatmäßigen Schützen überhaupt in ihre Wurfpositionen kommen“. Und mit Center Aliaksandr Halouski, den beiden Guards Thomas Böhme und André Bienek sowie dem Liga-Scharfschützen Dirk Passiwan hat Deutschland offensiv so einige dieser Trümpfe im Ärmel. Ganz zu schweigen von den guten Auftritten in der Vorbereitungsphase des erst 18-jährigen Youngster Nico Dreimüller und des erfahrenen Jan Haller.

Die Vorfreude ist also groß und dies nicht nur, weil das Team in der Vorbereitungsphase bereits einmal brasilianische Luft schnuppern durfte. „Wir haben in diesem Jahr in Rio bereits erleben dürfen, dass der gemeine Brasilianer gerne alles auf den letzten Drücker macht, dann aber mit enorm viel Herzblut bei der Sache ist“, so Nicolai Zeltinger, der auf die aktuellen Probleme vor Ort angesprochen ergänzt: „Unser Fokus liegt auf dem Sport, von den vermeintlich logistischen Schwierigkeiten vor Ort lassen wir uns nicht ablenken, denn sie sind für alle Teams gleich“.

XV. Paralympics Rio de aneiro, Herren Ortszeit MESZ
Iran Deutschland Do., 8.9., 18:00 Do., 8.9., 23:00
USA Deutschland Fr., 9.9., 11:45 Fr., 9.9., 16:45
Algerien Deutschland Sa., 10.9., 17:30 Sa., 10.9., 22:30
Großbritannien Deutschland So., 11.9., 12:15 So., 11.9., 17:15
Brasilien Deutschland Mo., 12.9., 21:45 Di., 13.9., 02:45


Paralympics-Kader der deutschen Herren-Nationalmannschaft
Spieler Jahrgang Klass. Verein / Landesverband
Bienek, André 1986 3,0 RSB Thuringia Bulls / Thüringen
Böhme, Thomas 1991 3,0 RSV Lahn-Dill / Hessen
Dreimüller, Nico 1997 2,0 RSV Lahn-Dill / Hessen
Haller, Jan 1988 2,0 RSV Lahn-Dill / Hessen
Halouski, Aliaksandr 1987 4,5 RSB Thuringia Bulls / Thüringen
Heimbach, Matthias 1983 1,0 BG Baskets Hamburg / Hamburg
Huber, Christopher 1995 1,0 RSV Lahn-Dill / Hessen
Köhler, Dirk 1967 4,0 RSV Lahn-Dill / Hessen
Lohmann, Björn 1979 1,0 RSV Lahn-Dill / Hessen
Magenheim, Sebastian 1988 3,5 USC München / Bayern
Möller, Kai 1991 3,0 BG Baskets Hamburg / Hamburg
Passiwan, Dirk 1976 4,5 Doneck Dolphins Trier / Rheinland-Pfalz

XV. Paralympics in Rio de Janeiro - Ziele, Gegner, Fakten zum deutschen Damenteam

Nur noch wenige Tage bis zum Startschuss der XV. Paralympics 2016 in Rio de Janeiro. Mit dabei die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen, die am Freitag, den 9. September um 15:15 Uhr Ortszeit (20:15 Uhr MESZ) in der Rio Olympic Arena des Barra Olympic Park ihren Auftakt gegen Gastgeber Brasilien feiert.

„Topfavorit ist eindeutig die Niederlande! Dazu kommen dann die USA, Weltmeister Kanada, aber auch wir selbst“, ist sich Bundestrainer Holger Glinicki der Konkurrenz in Rio durchaus bewusst, denn hinter diesem Quartett haben sich mit den starken Britinnen und den Chinesinnen zwei weitere Nationen aufgestellt, die durchaus Außenseiterchancen für das so genannte Treppchen haben könnten. Vor allem das Team aus dem Reich der Mitte hat sich seit 2008 kontinuierlich weiterentwickelt und im Vorjahr in der Qualifikation mit Australien den Finalisten der Spiele in London eliminiert. Die Einschätzung von Glinicki bedeuten dabei aber auch, dass Deutschland zum dritten Mal in Folge eine Medaille möchte, 2008 in Peking war es Silber, 2012 in London Gold.

Schlüsselfaktoren auf dem Weg zum erhofften Edelmetall ist auch bei den Damen ein tiefer Kader: „Wir haben viele gute Aufstellungsvarianten, dazu viel Erfahrung und einen tollen Teamspirit“, so der Hamburger Bundestrainer weiter, der aber auch kritisch anmerkt: „In schwierigen Situationen fehlt uns aber auch ab und zu eine Führungsspielerin“. Die entscheidenden Akteure werden für Glinicki von Spiel zu Spiel andere sein: „Wir haben den Vorteil, dass wir in allen Klassifizierungsbereichen sehr gut aufgestellt sind.

Im Vergleich zum EM-Jahr 2015, bei dem im Finale von Worcester gegen die damals ebenfalls favorisierten Niederländerinnen der sportliche Coup gelang, hat sich die Mannschaft mit den Rückkehrerinnen Simone Kues und Annegrit Brießmann zusätzliche Routine ins Team geholt. Und mit Mareike Miller hat die Mannschaft weitere Optionen in der Defensive wie in der Offensive.
Für Glinicki selbst sind es bereits die sechsten Paralympics als Spieler und Trainer. „Da ich noch nie in Südamerika war, wird Rio sicher noch einmal etwas ganz Besonderes. Ich reise aber ganz gelassen nach Brasilien, auch wenn der Druck auf uns als Goldmedaillengewinner 2012 natürlich nicht klein ist. Ich habe meiner Mannschaft aber auch gesagt, dass wir in Sachen Rahmenbedingungen sicher mit Abstrichen zu rechnen haben, vielleicht werden wir so positiv überrascht“, so der Bundestrainer weiter, der hofft, dass die Spiele in Rio gut besucht sein werden: „Wir werden gleich von Beginn an davon profitieren, da wir ja gegen den Gastgeber starten“.

XV. Paralympics Rio de Janeiro, Damen Ortszeit MESZ
Brasilien Deutschland Fr., 9.9., 15:15 Fr., 9.9., 20:15
Großbritannien Deutschland Sa., 10.9., 11:45 Sa., 10.9., 16:45
Kanada Deutschland So., 11.9., 10:00 So., 11.9., 15:00
Argentinien Deutschland Mo., 12.9., 11:15 Mo., 12.9., 16:15

Paralympics-Kader der deutschen Damen-Nationalmannschaft
Spielerin Jahrgang Klass. Verein / Landesverband
Anne Brießmann 1972 1,0 Mainhatten Skywheelers / Hessen
Annabel Breuer 1992 1,5 RSV Lahn-Dill / Hessen
Laura Fürst 1991 2,0 RBB München Iguanas / Bayern
Barbara Groß 1993 4,5 Mainhatten Skywheelers / Hessen
Simone Kues 1976 1,0 BG Baskets Hamburg / Hamburg
Maya Lindholm 1990 2,5 BG Baskets Hamburg / Hamburg
Mareike Miller 1990 4,5 Milwaukee Bucks (USA)
Marina Mohnen 1978 4,5 Mainhatten Skywheelers / Hessen
Anne Patzwald 1989 1,0 BBC Warendorf / Nordrhein-Westfalen
Gesche Schünemann 1982 4,5 BG Baskets Hamburg / Hamburg
Johanna Welin 1984 2,0 RBB München Iguanas / Bayern
Annika Zeyen 1985 1,5 BG Baskets Hamburg / Hamburg




Donnerstag, 25. August 2016 - 21:27 Uhr
Ausblick Paralympics

Rund 4.500 Athleten sind für die Spiele am Zuckerhut von ihren 176 nationalen Verbänden nominiert. Das RSB Team Thüringen ist mit 4 Sportlern und einem Trainer in Rio vertreten. Damit verzeichnet das International Paralympic Committee (IPC) erneut einen leichten Zuwachs im Vergleich zu den fantastischen Spielen 2012 in London. Von den 526 Wettbewerben in 23 Sportarten werden über 5.000 akkreditierte Journalisten aus der gesamten Welt berichten. In über 100 Ländern werden die Spiele 2016 übertragen, ein neuer medialer Rekord. Das International Paralympic Committee (IPC) hofft, dass bei den Spielen in Rio die Einschaltquotenmarke von vier Milliarden Zuschauern durchbrochen wird, nachdem es bereits in London rund 3,4 Mrd. Zuschauer weltweit gab.
Natürlich sind auch die beiden deutschen öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF vor Ort vertreten. Beide Sender zusammen werden in ihren Hauptprogrammen und einem Livestream-Kanal 145 Stunden aus Rio übertragen. TV-Expertin bei der ARD wird Schwimm-Ikone Kirsten Bruhn sein, beim ZDF übernimmt der elfmalige Medaillengewinner Matthias Berg diesen Part. Im Paralympic-Studio übernehmen Yorck Polus (ZDF) sowie Claus Lufen und Julia Scharf (beide ARD) die Moderation. Die Rollstuhlbasketball-Wettbewerbe, die bei beiden Sendern einen hohen Stellenwert haben, werden von Stephan Schiffner (ARD) und Norbert Galeske (ZDF) live kommentiert.
Beide Sender wechseln sich in bekannter Art im Tagesrhythmus mit ihren Übertragungen ab. Die ARD wird täglich zwischen 16:05 und 17:25 Uhr sowie von circa 22:45 an bis teilweise 4:30 Uhr vor allem live aus Brasilien senden. Das ZDF dagegen fasst in einer 90-minütigen Sendung von 9:00 bis 10:30 Uhr die Ereignisse der Nacht und des Vortages zusammen, ehe es selbst live von 23:00 bis 2:30 Uhr überträgt.
Neben den öffentlich-rechtlichen Sendern, stehen den Zuschauern in Deutschland aber auch die zahlreichen Live-Kanäle des IPC zur Verfügung. So werden alle Rollstuhlbasketball-Spiele in der Carioca 1 und der Rio Olympic Arena via Livestream unter www.paralympics.org zu sehen sein.
Eine umfangreiche Berichterstattung bietet auch der Deutsche Behindertensportverband (DBS). Mit der Rekordzahl von 14 Pressemitarbeitern berichtet der deutsche Verband auf seinen beiden Internet-Präsenzen www.dbs-npc.de und www.deutsche-paralympische-mannschaft.de sowie auf Facebook, Twitter und Instagram umfassend und aktuell über alles was in der deutschen Mannschaft sportlich und abseits des Parketts passiert. Neben den von Olympia bekannten Formaten wie zum Beispiel „Hero de Janeiro“ werden auch die täglichen Pressekonferenzen um 9:30 Uhr Ortszeit im Deutschen Haus per Livestream in Deutschland zu sehen sein.
Mehrfach täglich aktuelle und detaillierte Berichte und Fotos sowie den Blick hinter die Kulissen der beiden deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaften bieten aber auch die deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaften auf Facebook sowie im Internet unter www.teamgermany.net.

Mittwoch, 24. August 2016 - 21:42 Uhr
RBB Pressemitteilung vom 24. August 2016


U19-Junioren nehmen aus Stoke Mandeville viel mit
Positives Fazit trotz drei Niederlagen gegen Gastgeber

Die deutsche Junioren-Nationalmannschaft U19 hat ihre erste Dienstreise in dieser Formation trotz drei Niederlagen erfolgreich bewältigt. In Stoke Mandeville, der historischen Keimzelle der Sportart, musste sich die Mannschaft von Bundestrainer Martin Kluck zwar dreimal Gastgeber Großbritannien geschlagen geben, doch das Fazit ist dennoch überaus positiv.

„In dieser Zusammensetzung war dies der erste Auslandsauftritt meiner jungen Mannschaft. Natürlich mussten wir Lehrgeld bezahlen, aber das ist genau das, was uns einen weiteren Schritt nach vorne bringt“, so das Fazit des Hannoveraners Kluck.

Bereits im ersten Duell stand die deutsche Auswahl beim 20:72 (6:10/8:36/12:54) auf verloren Posten gegen die physisch und taktisch bereits gut geschulte britische Auswahl. Doch die Mannschaft um Topscorer Alexander Budde von der RSG Langenhagen steigerte sich von Spiel zu Spiel, auch wenn die Partien zwei und drei ebenfalls mit 20:50 (4:16/8:21/11:36) und 25:62 (4:15/16:25/20:46) verloren gingen.

Deutschland: Alexander Budde (23, RSG Langenhagen), Max Winter (11/1 Dreier, Hannover United), Erik Senkel (10, RSKV Tübingen), Darius Friesen (9, SG Ahorn-Panther Paderborn), Nico Menke (4, RSKV Tübingen), Bastian Kolb (2, RBB München Iguanas), Luca Puppe (2, Pfeffersport Devils Berlin), Leon Wissmann (2, BBC Warendorf), Paul Jachmich (RBC Köln 99ers), Sebastian Staub (Hannover United).

Montag, 22. August 2016 - 16:01 Uhr
RBB Pressemitteilung vom 22. August 2016


Paralympics-Generalprobe in Hamburg
China letzter Gegner der deutschen Damen

Zur Generalprobe für die XV. Paralympics in Rio de Janeiro erwartet die deutsche Damen-Nationalmannschaft am kommenden Samstag, den 27. September die Auswahl Chinas zum letzten Test vor den Spielen am Zuckerhut in Hamburg. Hochball wird um 19 Uhr in der InselPark Arena in Wilhelmsburg sein.

Die chinesische Damenauswahl hat sich seit den Spielen 2008 in Peking Schritt für Schritt zu einer Spitzenmannschaft entwickelt und bei der Qualifikation für Rio für ein Ausrufezeichen gesorgt, als sie Australien als Silbermedaillengewinner von London ausschaltete. Am Samstagabend gastiert China nun vor den Augen des chinesischen Generalkonsuls Congbin Sun in der Hansestadt, um von dort die Weiterreise nach Brasilien anzutreten.

„China ist zwar nicht in unserer Vorrundengruppe in Rio, könnte aber einer der potenziellen Viertelfinalgegner werden. Umso wichtiger ist dieser letzte Test, bei dem wir nun am Feinschliff arbeiten müssen“, so Damen-Bundestrainer Holger Glinicki vor dem Testspiel am kommenden Wochenende. Die deutsche Damenauswahl wird dabei mit viel Lokalkolorit antreten, denn neben dem Hamburger Bundestrainer tragen auch Simone Kues, Maya Lindholm, Gesche Schünemann und Annika Zeyen das Trikot der BG Baskets Hamburg.

Deutschland: Annabel Breuer (RSV Lahn-Dill), Annegrit Brießmann (Mainhatten Skywheelers), Laura Fürst (RBB München Iguanas), Barbara Groß (Mainhatten Skywheelers), Simone Kues (BG Baskets Hamburg), Maya Lindholm (BG Baskets Hamburg), Mareike Miller (Milwaukee Bucks), Marina Mohnen (Mainhatten Skywheelers), Anna Patzwald (BBC Warendorf), Gesche Schünemann (BG Baskets Hamburg), Johanna Welin (RBB München Iguanas), Annika Zeyen (BG Baskets Hamburg).

Sonntag, 21. August 2016 - 21:55 Uhr
RBB Pressemitteilung vom 21. August 2016


Erfolgreiche Generalprobe für Rio de Janeiro
Zwei Erfolge in Amsterdam über die Niederlande

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren hat ihre Generalprobe für die XV. Paralympics vom 7. bis 18. September erfolgreich absolviert. In Amsterdam bezwang die deutsche Auswahl beim Comeback von Topscorer Dirk Passiwan Gastgeber Niederlande zweimal deutlich.

Der lange Zeit an einer Ellbogenverletzung laborierende Trierer zeigte dabei eine vor allem in der Offensive starke Rückkehr ins Team Germany und avancierte bei seinem Comeback mit 36 Punkten sofort zum Topscorer. Bei den beiden klaren 74:59 (15:14/44:29/58:43) und 79:59 (14:15/32:29/55:38)-Erfolgen über Oranje zeigte sich die Mannschaft von Bundestrainer Nicolai Zeltinger vor allem aus der Distanz enorm treffsicher. Allen voran der erst 18-jährige Youngster Nico Dreimüller, der für seine fünf Dreier in beiden Partien lediglich sechs Versuche benötigte.

„Wir haben starken Niederländern einen ebenso starken Auftritt entgegengesetzt, der uns optimistisch nach Rio blicken lässt“, so Bundestrainer Zeltinger in seinem Fazit des viertägigen Trainingscamps in der niederländischen Metropole: „Nun haben wir noch ein kurzes Trainingslager in dieser Woche in Wetzlar, danach geht es nach Rio, wo wir zum allerletzten Test vor den Paralympics noch auf Kanada treffen“.

Deutschland: Dirk Passiwan (36/2 Dreier, Doneck Dolphins Trier), Thomas Böhme (28/3, RSV Lahn-Dill), André Bienek (18/1, RSB Thuringia Bulls), Aliaksandr Halouski (18, RSB Thuringia Bulls), Nico Dreimüller (15/4, RSV Lahn-Dill), Sebastian Magenheim (11, USC München), Kai Möller (8, BG Baskets Hamburg), Jan Haller (6, RSV Lahn-Dill), Christopher Huber (4, RSV Lahn-Dill), Dirk Köhler (4, RSV Lahn-Dill), Matthias Heimbach (2, BG Baskets Hamburg), Björn Lohmann (RSV Lahn-Dill).

Freitag, 19. August 2016 - 12:02 Uhr
Saisonausblick Spielplan


Dienstag, 16. August 2016 - 21:44 Uhr
RBB Pressemitteilung vom 16. August 2016


Bundespräsident Gauck verabschiedet Paralympics-Mannschaft
Auch Carsten Spohr und Peter Beuth geben Rio-Team die Ehre

Große Ehre für die Deutsche Paralympische Mannschaft am 31. August. Am Tag der Abreise zu den XV. Paralympics werden die 148 deutschen Athleten plus Trainer- und Betreuerstab von Bundespräsident Joachim Gauck persönlich verabschiedet. Neben dem Staatsoberhaupt und seiner Lebenspartnerin Daniela Schadt nehmen an der offiziellen Verabschiedung auch Lufthansa-Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr und Hessens Innenminister Peter Beuth teil.

Alle vier lassen es sich nicht nehmen, der Deutschen Paralympischen Mannschaft die besten Wünsche für Ihren Kampf um Edelmetall vom 7. bis 18. September persönlich mit auf die Reise nach Südamerika zu geben. Um 18 Uhr wird die offizielle Verabschiedung im Terminal 1, Gate C14 stattfinden, ehe die deutsche Delegation um 21:30 Uhr mit Flug LH 506 nach Rio de Janeiro abhebt.

Mehr zur Deutschen Paralympischen Mannschaft unter www.deutsche-paralympische-mannschaft.de.

Pressevertreter sind herzlich eingeladen bei der Verabschiedung am Frankfurter Flughafen dabei zu sein:

Mittwoch, 31. August 2016, 18.00 Uhr
Gate C14, Flughafen Frankfurt
Treffpunkt: Terminal 1, Halle B, Schalter 451
Eine Voranmeldung bis zum 29. August 2016, 12.00 Uhr, ist zwingend erforderlich. Bitte nennen Sie uns Ihren Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Geburtsort und Medium sowie Ihre Personalausweisnummer. Dies ist aus Sicherheitsgründen nötig, ebenso ist die Teilnehmerzahl der Medien begrenzt. Treffpunkt für alle Medienvertreter ist der Paralympics-Schalter 451 in Terminal 1, Halle B. Bitte halten Sie die Treffpunktzeit von spätestens 16:45 Uhr ein, da wir Sie gemeinsam durch die Kontrollen bringen müssen. Anmeldungen bitte unter paralympics@dbs-npc.de.

Sonntag, 31. Juli 2016 - 21:51 Uhr
NEWS: Vahid Azad wechselt aus Madrid nach Thüringen



In der Vergangenheit hat man regelmäßig im internationalen Geschäft die Klingen gekreuzt. Erst 2014 im Endspiel um den Vergauwen Cup bei Besiktas Istanbul und zuletzt 2016 im Euro Cup 1 gegen Getafe aus Madrid. Dabei haben die Thüringer keine guten Erinnerungen an die letzte Begegnung, die das Scheitern im Championscup zur Folge hatte. Der iranische Nationalspieler hatte mit 29 Punkten einen wesentlichen Anteil an der überraschenden Niederlage der RSB Bulls. "Mit dem 29 jährige Vahid Azad haben wir den Abgang von Dan Highcock bestens ersetzt", gibt sich Coach Micha Engel erfreut über den Hochkaräter. Vahid passt hervorragend in unser Mannschaftsgefüge und wird vor allem auf den großen Positionen für zusätzlichen Druck unter den Körben sorgen. Bei den Paralympics in Rio wird Vahid im Auftaktspiel auf seine zukünftigen Mannschaftskameraden Alex Halouski und André Bienek treffen. André Bienek mit einem Augenzwinkern: "Hoffentlich erwischt der Center aus dem Iran in diesem Spiel nicht so einen Tag, wie im März in Madrid gegen die RSB Bulls. Damit sind die Personalentscheidungen für die Saison abgeschlossen und das Projekt Titelverteidigung kann am 08.10. 2016 mit dem Auswärtsspiel in Köln beginnen.

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