Aktuelle Tabelle

Donnerstag, 25. August 2016 - 21:27 Uhr
Ausblick Paralympics

Rund 4.500 Athleten sind für die Spiele am Zuckerhut von ihren 176 nationalen Verbänden nominiert. Das RSB Team Thüringen ist mit 4 Sportlern und einem Trainer in Rio vertreten. Damit verzeichnet das International Paralympic Committee (IPC) erneut einen leichten Zuwachs im Vergleich zu den fantastischen Spielen 2012 in London. Von den 526 Wettbewerben in 23 Sportarten werden über 5.000 akkreditierte Journalisten aus der gesamten Welt berichten. In über 100 Ländern werden die Spiele 2016 übertragen, ein neuer medialer Rekord. Das International Paralympic Committee (IPC) hofft, dass bei den Spielen in Rio die Einschaltquotenmarke von vier Milliarden Zuschauern durchbrochen wird, nachdem es bereits in London rund 3,4 Mrd. Zuschauer weltweit gab.
Natürlich sind auch die beiden deutschen öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF vor Ort vertreten. Beide Sender zusammen werden in ihren Hauptprogrammen und einem Livestream-Kanal 145 Stunden aus Rio übertragen. TV-Expertin bei der ARD wird Schwimm-Ikone Kirsten Bruhn sein, beim ZDF übernimmt der elfmalige Medaillengewinner Matthias Berg diesen Part. Im Paralympic-Studio übernehmen Yorck Polus (ZDF) sowie Claus Lufen und Julia Scharf (beide ARD) die Moderation. Die Rollstuhlbasketball-Wettbewerbe, die bei beiden Sendern einen hohen Stellenwert haben, werden von Stephan Schiffner (ARD) und Norbert Galeske (ZDF) live kommentiert.
Beide Sender wechseln sich in bekannter Art im Tagesrhythmus mit ihren Übertragungen ab. Die ARD wird täglich zwischen 16:05 und 17:25 Uhr sowie von circa 22:45 an bis teilweise 4:30 Uhr vor allem live aus Brasilien senden. Das ZDF dagegen fasst in einer 90-minütigen Sendung von 9:00 bis 10:30 Uhr die Ereignisse der Nacht und des Vortages zusammen, ehe es selbst live von 23:00 bis 2:30 Uhr überträgt.
Neben den öffentlich-rechtlichen Sendern, stehen den Zuschauern in Deutschland aber auch die zahlreichen Live-Kanäle des IPC zur Verfügung. So werden alle Rollstuhlbasketball-Spiele in der Carioca 1 und der Rio Olympic Arena via Livestream unter www.paralympics.org zu sehen sein.
Eine umfangreiche Berichterstattung bietet auch der Deutsche Behindertensportverband (DBS). Mit der Rekordzahl von 14 Pressemitarbeitern berichtet der deutsche Verband auf seinen beiden Internet-Präsenzen www.dbs-npc.de und www.deutsche-paralympische-mannschaft.de sowie auf Facebook, Twitter und Instagram umfassend und aktuell über alles was in der deutschen Mannschaft sportlich und abseits des Parketts passiert. Neben den von Olympia bekannten Formaten wie zum Beispiel „Hero de Janeiro“ werden auch die täglichen Pressekonferenzen um 9:30 Uhr Ortszeit im Deutschen Haus per Livestream in Deutschland zu sehen sein.
Mehrfach täglich aktuelle und detaillierte Berichte und Fotos sowie den Blick hinter die Kulissen der beiden deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaften bieten aber auch die deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaften auf Facebook sowie im Internet unter www.teamgermany.net.

Mittwoch, 24. August 2016 - 21:42 Uhr
RBB Pressemitteilung vom 24. August 2016


U19-Junioren nehmen aus Stoke Mandeville viel mit
Positives Fazit trotz drei Niederlagen gegen Gastgeber

Die deutsche Junioren-Nationalmannschaft U19 hat ihre erste Dienstreise in dieser Formation trotz drei Niederlagen erfolgreich bewältigt. In Stoke Mandeville, der historischen Keimzelle der Sportart, musste sich die Mannschaft von Bundestrainer Martin Kluck zwar dreimal Gastgeber Großbritannien geschlagen geben, doch das Fazit ist dennoch überaus positiv.

„In dieser Zusammensetzung war dies der erste Auslandsauftritt meiner jungen Mannschaft. Natürlich mussten wir Lehrgeld bezahlen, aber das ist genau das, was uns einen weiteren Schritt nach vorne bringt“, so das Fazit des Hannoveraners Kluck.

Bereits im ersten Duell stand die deutsche Auswahl beim 20:72 (6:10/8:36/12:54) auf verloren Posten gegen die physisch und taktisch bereits gut geschulte britische Auswahl. Doch die Mannschaft um Topscorer Alexander Budde von der RSG Langenhagen steigerte sich von Spiel zu Spiel, auch wenn die Partien zwei und drei ebenfalls mit 20:50 (4:16/8:21/11:36) und 25:62 (4:15/16:25/20:46) verloren gingen.

Deutschland: Alexander Budde (23, RSG Langenhagen), Max Winter (11/1 Dreier, Hannover United), Erik Senkel (10, RSKV Tübingen), Darius Friesen (9, SG Ahorn-Panther Paderborn), Nico Menke (4, RSKV Tübingen), Bastian Kolb (2, RBB München Iguanas), Luca Puppe (2, Pfeffersport Devils Berlin), Leon Wissmann (2, BBC Warendorf), Paul Jachmich (RBC Köln 99ers), Sebastian Staub (Hannover United).

Montag, 22. August 2016 - 16:01 Uhr
RBB Pressemitteilung vom 22. August 2016


Paralympics-Generalprobe in Hamburg
China letzter Gegner der deutschen Damen

Zur Generalprobe für die XV. Paralympics in Rio de Janeiro erwartet die deutsche Damen-Nationalmannschaft am kommenden Samstag, den 27. September die Auswahl Chinas zum letzten Test vor den Spielen am Zuckerhut in Hamburg. Hochball wird um 19 Uhr in der InselPark Arena in Wilhelmsburg sein.

Die chinesische Damenauswahl hat sich seit den Spielen 2008 in Peking Schritt für Schritt zu einer Spitzenmannschaft entwickelt und bei der Qualifikation für Rio für ein Ausrufezeichen gesorgt, als sie Australien als Silbermedaillengewinner von London ausschaltete. Am Samstagabend gastiert China nun vor den Augen des chinesischen Generalkonsuls Congbin Sun in der Hansestadt, um von dort die Weiterreise nach Brasilien anzutreten.

„China ist zwar nicht in unserer Vorrundengruppe in Rio, könnte aber einer der potenziellen Viertelfinalgegner werden. Umso wichtiger ist dieser letzte Test, bei dem wir nun am Feinschliff arbeiten müssen“, so Damen-Bundestrainer Holger Glinicki vor dem Testspiel am kommenden Wochenende. Die deutsche Damenauswahl wird dabei mit viel Lokalkolorit antreten, denn neben dem Hamburger Bundestrainer tragen auch Simone Kues, Maya Lindholm, Gesche Schünemann und Annika Zeyen das Trikot der BG Baskets Hamburg.

Deutschland: Annabel Breuer (RSV Lahn-Dill), Annegrit Brießmann (Mainhatten Skywheelers), Laura Fürst (RBB München Iguanas), Barbara Groß (Mainhatten Skywheelers), Simone Kues (BG Baskets Hamburg), Maya Lindholm (BG Baskets Hamburg), Mareike Miller (Milwaukee Bucks), Marina Mohnen (Mainhatten Skywheelers), Anna Patzwald (BBC Warendorf), Gesche Schünemann (BG Baskets Hamburg), Johanna Welin (RBB München Iguanas), Annika Zeyen (BG Baskets Hamburg).

Sonntag, 21. August 2016 - 21:55 Uhr
RBB Pressemitteilung vom 21. August 2016


Erfolgreiche Generalprobe für Rio de Janeiro
Zwei Erfolge in Amsterdam über die Niederlande

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren hat ihre Generalprobe für die XV. Paralympics vom 7. bis 18. September erfolgreich absolviert. In Amsterdam bezwang die deutsche Auswahl beim Comeback von Topscorer Dirk Passiwan Gastgeber Niederlande zweimal deutlich.

Der lange Zeit an einer Ellbogenverletzung laborierende Trierer zeigte dabei eine vor allem in der Offensive starke Rückkehr ins Team Germany und avancierte bei seinem Comeback mit 36 Punkten sofort zum Topscorer. Bei den beiden klaren 74:59 (15:14/44:29/58:43) und 79:59 (14:15/32:29/55:38)-Erfolgen über Oranje zeigte sich die Mannschaft von Bundestrainer Nicolai Zeltinger vor allem aus der Distanz enorm treffsicher. Allen voran der erst 18-jährige Youngster Nico Dreimüller, der für seine fünf Dreier in beiden Partien lediglich sechs Versuche benötigte.

„Wir haben starken Niederländern einen ebenso starken Auftritt entgegengesetzt, der uns optimistisch nach Rio blicken lässt“, so Bundestrainer Zeltinger in seinem Fazit des viertägigen Trainingscamps in der niederländischen Metropole: „Nun haben wir noch ein kurzes Trainingslager in dieser Woche in Wetzlar, danach geht es nach Rio, wo wir zum allerletzten Test vor den Paralympics noch auf Kanada treffen“.

Deutschland: Dirk Passiwan (36/2 Dreier, Doneck Dolphins Trier), Thomas Böhme (28/3, RSV Lahn-Dill), André Bienek (18/1, RSB Thuringia Bulls), Aliaksandr Halouski (18, RSB Thuringia Bulls), Nico Dreimüller (15/4, RSV Lahn-Dill), Sebastian Magenheim (11, USC München), Kai Möller (8, BG Baskets Hamburg), Jan Haller (6, RSV Lahn-Dill), Christopher Huber (4, RSV Lahn-Dill), Dirk Köhler (4, RSV Lahn-Dill), Matthias Heimbach (2, BG Baskets Hamburg), Björn Lohmann (RSV Lahn-Dill).

Freitag, 19. August 2016 - 12:02 Uhr
Saisonausblick Spielplan


Dienstag, 16. August 2016 - 21:44 Uhr
RBB Pressemitteilung vom 16. August 2016


Bundespräsident Gauck verabschiedet Paralympics-Mannschaft
Auch Carsten Spohr und Peter Beuth geben Rio-Team die Ehre

Große Ehre für die Deutsche Paralympische Mannschaft am 31. August. Am Tag der Abreise zu den XV. Paralympics werden die 148 deutschen Athleten plus Trainer- und Betreuerstab von Bundespräsident Joachim Gauck persönlich verabschiedet. Neben dem Staatsoberhaupt und seiner Lebenspartnerin Daniela Schadt nehmen an der offiziellen Verabschiedung auch Lufthansa-Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr und Hessens Innenminister Peter Beuth teil.

Alle vier lassen es sich nicht nehmen, der Deutschen Paralympischen Mannschaft die besten Wünsche für Ihren Kampf um Edelmetall vom 7. bis 18. September persönlich mit auf die Reise nach Südamerika zu geben. Um 18 Uhr wird die offizielle Verabschiedung im Terminal 1, Gate C14 stattfinden, ehe die deutsche Delegation um 21:30 Uhr mit Flug LH 506 nach Rio de Janeiro abhebt.

Mehr zur Deutschen Paralympischen Mannschaft unter www.deutsche-paralympische-mannschaft.de.

Pressevertreter sind herzlich eingeladen bei der Verabschiedung am Frankfurter Flughafen dabei zu sein:

Mittwoch, 31. August 2016, 18.00 Uhr
Gate C14, Flughafen Frankfurt
Treffpunkt: Terminal 1, Halle B, Schalter 451
Eine Voranmeldung bis zum 29. August 2016, 12.00 Uhr, ist zwingend erforderlich. Bitte nennen Sie uns Ihren Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Geburtsort und Medium sowie Ihre Personalausweisnummer. Dies ist aus Sicherheitsgründen nötig, ebenso ist die Teilnehmerzahl der Medien begrenzt. Treffpunkt für alle Medienvertreter ist der Paralympics-Schalter 451 in Terminal 1, Halle B. Bitte halten Sie die Treffpunktzeit von spätestens 16:45 Uhr ein, da wir Sie gemeinsam durch die Kontrollen bringen müssen. Anmeldungen bitte unter paralympics@dbs-npc.de.

Sonntag, 31. Juli 2016 - 21:51 Uhr
NEWS: Vahid Azad wechselt aus Madrid nach Thüringen



In der Vergangenheit hat man regelmäßig im internationalen Geschäft die Klingen gekreuzt. Erst 2014 im Endspiel um den Vergauwen Cup bei Besiktas Istanbul und zuletzt 2016 im Euro Cup 1 gegen Getafe aus Madrid. Dabei haben die Thüringer keine guten Erinnerungen an die letzte Begegnung, die das Scheitern im Championscup zur Folge hatte. Der iranische Nationalspieler hatte mit 29 Punkten einen wesentlichen Anteil an der überraschenden Niederlage der RSB Bulls. "Mit dem 29 jährige Vahid Azad haben wir den Abgang von Dan Highcock bestens ersetzt", gibt sich Coach Micha Engel erfreut über den Hochkaräter. Vahid passt hervorragend in unser Mannschaftsgefüge und wird vor allem auf den großen Positionen für zusätzlichen Druck unter den Körben sorgen. Bei den Paralympics in Rio wird Vahid im Auftaktspiel auf seine zukünftigen Mannschaftskameraden Alex Halouski und André Bienek treffen. André Bienek mit einem Augenzwinkern: "Hoffentlich erwischt der Center aus dem Iran in diesem Spiel nicht so einen Tag, wie im März in Madrid gegen die RSB Bulls. Damit sind die Personalentscheidungen für die Saison abgeschlossen und das Projekt Titelverteidigung kann am 08.10. 2016 mit dem Auswärtsspiel in Köln beginnen.

Freitag, 29. Juli 2016 - 17:30 Uhr
RBB Pressemitteilung vom 29. Juli 2016


Silber bei Dutch Battle für deutsche Herren
Polen düpiert die Paralympics-Konkurrenz

Polen hat beim Dutch Battle 2016 im niederländischen Almere die Paralympics-Konkurrenz aus den Niederlanden, der Türkei und Deutschland düpiert. Im Finale setzte sich das nicht für Rio qualifizierte Team mit 78:72 (21:13/39:33/58:59) gegen Deutschland durch. Platz drei ging an den Gastgeber.

„Wir haben ein gutes Turnier gespielt und ich bin mit dem aktuellen Stand der Vorbereitung sehr zufrieden. Es gibt natürlich noch Luft nach oben, aber die Mannschaft tritt sehr ausgeglichen und konstant auf. Die Tiefe unsere Bank und damit einhergehende Rotationen werden mit Blick auf die Spiele in Rio sehr wichtig sein. Hervorzuheben sind hier Dirk Köhler, Sebastian Magenheim und Nico Dreimüller, die für viel zusätzliche Energie sorgen. All dies ist eine sehr gesunde Weiterentwicklung aus dem Jahr 2015, auch wenn wir Polen im Finale gerne geschlagen hätten“, so Bundestrainer Nicolai Zeltinger in seinem Turnierfazit.

In der Vorrunde setzte das Team Germany seine makellose Bilanz des World Super Cup in Frankfurt am Main fort und schlug zum Auftakt Gastgeber Niederlande mit 51:42 (14:16/29:28/42:30), ehe im zweiten Spiel in Almere erneut der WM-Dritte Türkei mit 77:63 (21:16/39:25/58:45) bezwungen werden konnte. Im abschließenden Vorrundenduell traf die Mannschaft von Bundestrainer Zeltinger dann auf Polen, das als einziges Team im Turnier nicht für die Paralympics vom 7. bis 18. September qualifiziert ist. Am Ende musste Deutschland eine 55:66 (15:14/23:40/40:57) Niederlage quittieren, die jedoch zum Einzug ins Endspiel des Dutch Battle 2016 reichte.

Im Finale traf man damit erneut auf die starke polnische Vertretung, die auch diesmal wieder die Nase vorne haben sollte. Während offensiv das deutsche Trio Aliaksandr Halouski, Thomas Böhme und André Bienek erneut die Akzente setze, konnte in der Verteidigung Polens Piotr Luscyznki kaum kontrolliert werden und mit 25 Punkten zum Matchwinner für seine Farben avancieren. Dabei musste Deutschland jedoch erneut auf den letztmals verletzungsbedingt fehlenden Scharfschützen Dirk Passiwan verzichten.

Deutschland: Aliaksandr Halouski (74, RSB Thuringia Bulls), Thomas Böhme (49/1 Dreier, RSV Lahn-Dill), André Bienek (41/1, RSB Thuringia Bulls), Jan Haller (28/1, RSV Lahn-Dill), Dirk Köhler (18, RSV Lahn-Dill), Sebastian Magenheim (17, USC München), Nico Dreimüller (16/2, RSV Lahn-Dill), Kai Möller (9, BG Baskets Hamburg), Björn Lohmann (2, RSV Lahn-Dill), Christopher Huber (1, RSV Lahn-Dill), Matthias Heimbach (BG Baskets Hamburg).

Dutch Battle 2016, Herren
Niederlande Deutschland 42:51
Polen Türkei 68:77
Niederlande Polen 46:66
Türkei Deutschland 63:77
Niederlande Türkei 59:52
Polen Deutschland 66:55
1. Polen 3 4:2 200:178
2. Deutschland 3 4:2 183:171
3. Türkei 3 2:4 192:204
4. Niederlande 3 2:4 147:169

Spiel um Platz 3
Niederlande- Türkei 52:46
Finale
Polen - Deutschland 78:72

Sonntag, 24. Juli 2016 - 17:13 Uhr
RBB Pressemitteilung vom 24. Juli 2016


Dutch Battle im niederländischen Almere - Deutsche Teams vor nächstem Härtetest

Die beiden deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaften sind auf dem Weg zum nächsten Härtetest in Richtung Rio de Janeiro. Im niederländischen Almere treffen die deutschen Herren ab Montag im Rahmen des Dutch Battle auf die Konkurrenz aus Polen, der Türkei und des Gastgeberlandes, die deutschen Damen ab Dienstag auf Kanada, Großbritannien und die Niederlande.

Das Team von Damen-Bundestrainer Holger Glinicki absolvierte zuvor noch ein Fahrsicherheitstraining von Partner Audi im österreichischen Seefeld, bevor die Mannschaft am Sonntag von München nach Amsterdam flog. Von dort aus ging es ins nur wenige Kilometer östlich gelegene Almere in die Provinz Flevoland. Im Waterwijk Sportzentrum muss Glinicki dabei studienbedingt auf Anne Patzwald und auch zunächst auf Johanna Welin verzichten, kann aber ansonsten seinen kompletten Kader aufbieten. „Für uns ist das Durch Battle eine willkommene Simulation der Paralympics, wir haben pro Tag eine Trainingseinheit und ein Spiel“, so Holger Glinicki.

Auch Herren-Bundestrainer Nicolai Zeltinger kann im 200.000 Einwohner zählenden Almere nicht in Bestbesetzung antreten und muss weiterhin verletzungsbedingt auf Dirk Passiwan verzichten, dessen Rückkehr ins Team Germany aber kurz bevorsteht. Doch auch ohne den Bundesliga-Scharfschützen konnten die deutschen Herren, wie zuletzt beim World Super Cup in Frankfurt am Main, überzeugen. „Wir wollen insbesondere mit den Analysen aus dem WSC in Almere weiter an den Details unseres Spiels arbeiten“, so Zeltinger vor der Abreise aus dem dreitägigen Trainingslager im hessischen Wetzlar.

Spielplan Herren: Niederlande – Deutschland (Mo., 17:15 Uhr), Türkei – Deutschland (Di., 14:30 Uhr), Polen – Deutschland (Mi., 20:00 Uhr), Finalspiele (Do.).

Spielplan Damen: Kanada – Deutschland (Di., 12:00 Uhr), Niederlande – Deutschland (Mi., 12:00 Uhr), Großbritannien (Do., 13:00 Uhr), Halbfinale (Fr.), Finalspiele (Sa.).

Weitere Informationen unter www.dutchbattle2016.com.

Dienstag, 19. Juli 2016 - 23:27 Uhr
RBB Pressemitteilung vom 19. Juli 2016


Anna-Maria Müller und Josef Jaglowski Trainer des Jahres- Auszeichnung durch die Lehr- und Trainer Kommission

Die Lehr- und Trainerkommission des Fachbereichs Rollstuhlbasketball hat traditionell ihre Trainer des Jahres ausgezeichnet. Preisträger 2016 sind im Nachwuchsbereich Anna-Maria Müller (Frankfurt) und Josef Jaglowski (Erfurt), die im Rahmen des World Super Cup in Frankfurt am Main ihre Ehrung erhielten.

Anna-Maria Müller gelang im laufenden Jahr dabei ein doppelter Coup, nachdem sie bereits Ende Mai die Damen des Team Hessen zur Deutschen Meisterschaft in Quakenbrück führte, konnte die 28-jährige Nachwuchstrainerin im Juni mit der hessischen Landesauswahl auch den Junioren Länderpokal in Bonn gewinnen.

Noch einen Titel mehr konnte Josef Jaglowski im Frühjahr feiern. Mit den RSB Thuringia Bulls gewann der 60-jährige Trainerfuchs zunächst das nationale Double aus Meisterschaft und Pokal, ehe im Mai auf europäischer Ebene im spanischen Valladolid der Gewinn André-Vergauwen-Cup folgte.

Die Lehr- und Trainerkommission des Fachbereichs Rollstuhlbasketball zeichnet seit 2010 jährlich ihre Trainer des Jahres aus. Anna-Maria Müller und Josef Jaglowski sind daher die siebten Preisträger in ihrer Kategorie.

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