Aktuelle Tabelle

Sonntag, 19. März 2017 - 13:43 Uhr
1.RBBL 18.Spieltag

Zum Hauptrundenabschluss in der Rollstuhlbasketball Bundesliga besiegen die RSB Thuringia Bulls im Ostderby die Rollers aus Zwickau mit 96:51 ( 19:6,27:15,29:15,21:15 ).

Zum Spielbeginn des letzten Hauptrundenspiels stand fest, die Rollers werden auch im 20. Jahr 1.Rollstuhlbasketball-Bundesliga spielen. Die Niederlage von Köln gegen Hamburg stand fest und damit waren die Sachsen aus dem Schneider und beide Seiten spielten frisch und frei von der Leber. Der Tabellenführer fand sofort ins Spiel und konnte mit seiner Starting Five Raimund Beginskis, Teemu Partanen, Benny Kenyon, Alex Halouski und Jens Albrecht schnell 10 Punkte zwischen sich und die Zwickauer bringen. Ohne Joke Linden, der im Sonderurlaub war, zeigten die Thüringer Basketball der ganz feinen Art. Immer wieder suchten die Spieler ihren Center Alex Halouski und dieser machte schnell seine Punkte und in der 12 Minute war die Mission Topscorer der Saison unter Dach und Fach. Coach Micha Engel setzte früh auf breite Rotation und zur Halbzeit führten die Bullen mit 46:21. Auf Zwickauer Seite bemühten sich vor allem Karlis Grabanows, Rosti Pollmann und Jan Gans um Ergebniskorrektur und erzielten teilweise auch Wirkung. Auf Elxlebener Seite war es egal, wer gerade auf dem Feld stand, die Angriffe der Bulls wurden mit schnellen Ballkombinationen vorgetragen und die beiden Center Halouski und Azad kamen zu einfachen Punkten. Die deutschen Nationalmannschaftskandidaten Halouski, Kietzer, Bienek und Albrecht zeigten ihre Klasse und Zwickau musste die Überlegenheit der Bullen anerkennen. Mit 75:31 ging es in das letzte Viertel und die zahlreichen Zuschauer hatten richtig Spaß am Spiel der Thüringer. Immer wieder komponierten sich die RSB Bulls sehenswert unter den Korb der Rollers aus Zwickau und schlossen durch Azad ( 26 Punkte ) und Halouski ( 34 ) ihre Angriffe ab. Mit 96:51 ging das Spiel deutlich nach Elxleben und die Fans beider Teams waren mehr als zufrieden. Für Zwickau gibt es ein gutes Ende in einer durchwachsenen Saison und die RSB Bulls stehen nach der Hauptrunde auf Platz eins der Liga und haben damit die beste Ausgangsposition in den Play Offs, die nächsten Sonntag in Wiesbaden beginnen. Alex Halouski löst den Dauer-Topscorer der letzten Jahre, Dirk Passiwan ab, Coach Micha Engel beendet seine erste Hauptrunde als Chef Trainer mit dem Bewusstsein, in dieser Saison in allen Wettbewerben dabei zu sein.
RSB Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Benny Kenyon, Raimund Beginskis 8, Vahid Azad 26, Marcus Kietzer 3, Andre Bienek 13, Jens Albrecht 4, Teemu Partanen 6, Alex Halouski 34, Marvin Malsy 2.

Mittwoch, 15. März 2017 - 20:58 Uhr
1.RBBL 18.Spieltag - Vorschau


Zum Hauptrundenabschluss in der 1.Rollstuhlbasketball Bundesliga kommen die RSB Bulls am Samstag 18 Uhr stolz zurück in ihr Wohnzimmer im Sportzentrum Fit In zum Ostderby gegen die Rollers aus Zwickau.

Eigentlich bedeutet der Abschluss der Hauptrunde für beide Teams den Anfang der Spiele um die Titel. Während die Thüringer mit Play Offs, Final Four Deutscher Pokal und Final Four Europa im Plan sind, haben die Sachsen eine unerwartete Runde gespielt. Als Play Off Kandidat gestartet, hat man lange auf die ersten Punkte warten müssen. Mit null Punkten gingen die Zwickauer in den 14. Spieltag gegen Trier und mit einer Energieleistung konnten die ersten Punkte eingefahren werden. In der Folge kamen die Zwickauer zu weiteren Siegen gegen Köln und Wiesbaden, was zum ersten Mal einen Nichtabstiegsplatz bedeutet. Das dabei noch das direkte Duell gegen Köln gewonnen wurde, lässt die Sachsen beruhigt in die Schlussrunde gehen. Für die Bulls ist es eine triumphale Rückkehr in das eigene Wohnzimmer, nach dem Ausflug in die Messe Erfurt gegen den Ligaprimus Lahn Dill und die sensationelle Champions Cup Qualifikation in Wetzlar. Trotz der ungewohnten Ausgangslage am Samstag zwischen den befreundeten Konkurrenten geht es erstmal "lediglich" um ein schönes Rollstuhlbasketballspiel und nicht um Play Offs oder Pokalsiege. Dabei haben die Bulls einen besonderen Plan, hat doch der Center der Bulls Alex Halouski die Möglichkeit nach gefühlter Ewigkeit den Topscorer der Liga Dirk Passiwan abzulösen. Wir werden alles tun, um die Saison für Alex zu krönen und da wäre dieser Titel ein erster Anfang. 12 Punkte braucht der Center der Nationalmannschaft, um einen historischen Moment zu erleben, so ein entschlossener Kapitän Raimund Beginskis. Joke Linden fällt für das Wochenende aus, dafür ist Marvin Malsy wieder im Aufgebot. Coach Micha Engel freut sich schon riesig auf unseren Heimauftritt: "Ich habe die besondere Atmosphäre unserer Halle in den letzten Wochen sehr vermisst und freue mich am Samstag auf eine hoffentlich bis zum letzten Platz gefüllte Halle in Elxleben und zwei Teams die nach dem Spiel etwas zu feiern haben".
RSB Bulls spielen mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Benny Kenyon, Raimund Beginskis, Vahid Azad, Marcus Kietzer, Andre Bienek, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski, Marvin Malsy.

Montag, 13. März 2017 - 10:22 Uhr
Rollstuhlbasketball Champions Cup in Wetzlar Tag 3

Was haben Madrid, Mailand, Wetzlar und Elxleben gemein ? Die Teilnahme am Final Four der besten 4 Rollstuhlbasketball Teams in Europa!

Coach Micha Engel bringt es auf den Punkt: "Die Qualifikation ist nicht selbstverständlich und verdient große Anerkennung für meine Mannschaft. Mit dem völlig verschlafenen Start und der damit verbundenen Niederlage gegen den deutschen Liga Primus RSV Lahn Dill war das Abenteuer Champions Cup schon zu Ende, bevor es überhaupt angefangen hat. Wie mein Team dann zurück gekommen ist, macht mich sehr stolz", so ein überglücklicher Micha Engel. Es war ein anstrengendes Wochenende mit drei schweren Spielen. Nach dem zweiten Tag hatte alle vier Teams ein Spiel gewonnen und ein Spiel verloren. Der Sonntag stand unter dem Motto " Siegen oder Fliegen " die Bulls siegten gegen bärenstarke Italiener von Porto Torres mit 71:65 und qualifizierten sich damit für das Final Four am 5/6.5. auf Teneriffa. In einem spannenden Spiel ging es hin und her, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Auf Seiten von Porto Torres musste vor allem Paralympic Sieger Matt Scott kontrolliert werden, der hatte am Vortag ganz allein mit 34 Punkten Lahn Dill erschossen. Auf Thüringer Seite erledigte diese Aufgabe Joke Linden, der den US Wirbelwind nicht aus den Augen ließ. Am Ende hielt der Schwede Joke Linden Matt Scott bei 10 Punkten und krönte seine Leistung mit starken 26 Punkten. Neben Joke Linden machte vor allem Jens Albrecht ein Riesenspiel und erzielte ganz wichtige Punkte im Finale des Spiels. Alex Halouski machte die letzten Punkte und sicherte vor allem die Bälle unter dem eigenen Korb. Am Ende des Turniers wurde Alex Halouski in das All Star Team gewählt, die Bulls sind Top vier in Europa und spielen am 5. Mai auf Teneriffa im Halbfinale gegen den Champions Cup Verteidiger Madrid.
RSB Bulls spielten die drei Spiele mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Benny Kenyon 2, Raimund Beginskis 31, Vahid Azad 22, Marcus Kietzer 4, Andre Bienek 18, Jens Albrecht 9, Teemu Partanen 11, Alex Halouski 55, Joke Linden 46.

Foto: Jennifer Foto

Sonntag, 12. März 2017 - 14:21 Uhr
Rollstuhlbasketball Champions Cup in Wetzlar Tag 2


Die RSB Thuringia Bulls gewinnen am zweiten Tag beim Rollstuhlbasketball Champions Cup in Wetzlar mit 82:48 ( 25:8, 14:14, 17:12, 26:14 ) gegen Hyeres Handi Baskets aus Frankreich

Der zweite Tag im Champions Cup Viertelfinale in Wetzlar lässt die Sieger von Tag eins überraschend straucheln. Der Meister aus Frankreich Hyeres verliert gegen den Meister aus Deutschland RSB Thuringia Bulls deutlich mit 82:48 und der Tabellenführer aus Italien Porto Torres schlägt Gastgeber Lahn Dill mit 66:63. Nun haben alle Teams ein Spiel gewonnen, ein Spiel verloren und die Gewinner des dritten Tages aus Thuringia Bulls gegen Porto Torres, Lahn Dill gegen Hyeres werden im Mai zum Champions Final Four nach Teneriffa reisen. Die Bulls sind mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch gegen die Franzosen ins Spiel gegangen und nach zwei Minuten führten die Thüringer mit 10:0. Der deutsche Meister wollten mit aller Konsequenz das schwache Spiel vom Vortag vergessen machen und zog seine Kreise. 25:8 stand es nach 10 Minuten und Coach Micha Engel begann eine breite Rotation. Die Defense arbeitete gewohnt stark und unter dem Korb der Franzosen gaben sich die Angreifer keine Blöße. Halouski 23, Raimund Beginskis 11, Vahid Azad 14, André Bienek 12 und Joke Linden 12 scorten zweistellig und zeichneten sich durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit aus. In die Halbzeitpause ging es mit 39:22 und die Bullen kamen entschlossen zurück. Immer wieder zogen die Elxlebener ein gefälliges Kombinationsspiel auf und schlossen ihre Angriffe sehenswert ab. Mit 66:34 ging es in das Schlussviertel und die Bulls hatten noch nicht genug. Die beiden Center wurden in Position gebracht und schlossen hochprozentig ab. 82:48 ging das Spiel überraschend deutlich an die Thüringer und die Tür für das Final Four steht wieder offen. Nun kommt es am Sonntag Mittag zum Finale zwischen Porto Torres und den RSB Thuringia Bulls um die Reise Anfang Mai nach Teneriffa. Im zweiten Spiel zwischen Lahn Dill und Hyeres wird der zweite Finalteilnehmer ausgespielt.
RSB Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Benny Kenyon, Raimund Beginskis 11, Vahid Azad 14, Marcus Kietzer, Andre Bienek 12, Jens Albrecht 2, Teemu Partanen 8, Alex Halouski 23, Joke Linden 12.

Samstag, 11. März 2017 - 11:20 Uhr
Rollstuhlbasketball Champions Cup in Wetzlar Tag 1


Die RSB Thuringia Bulls erwischten einen rabenschwarzen Tag beim Rollstuhlbasketball Champions Cup in Wetzlar und verlieren gegen den RSV Lahn Dill mit 62:45 ( 19:7, 10:13, 2012, 13:13 )

Die Auftaktbegegnung im Champions Cup Viertelfinale in Wetzlar brachte gleich eine faustdicke Überraschung, gewann doch der Außenseiter Hyeres aus Frankreich gegen die favorisierten Italiener aus Porto Torres mit 73:71. Um 20 Uhr kam es zum mit Spannung erwarteten Klassiker Lahn Dill gegen die RSB Bulls aus Thüringen. Gleich vornweg, die Bullen erwischten einen "gebrauchten" Tag und der Klassiker konnte die Erwartungen nicht erfüllen. Den Gastgebern merkte man an, dass die zwei Niederlagen in der deutschen Bundesliga am Selbstvertrauen gezehrt haben. Lahn Dill zeigte aber im Gegensatz zu den Bulls, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollen und davon war auf RSB Seite nichts zu spüren. Coach Micha Engel hatte die ganze Woche eine konzentriert arbeitende Mannschaft am Start und konnte sich diese Leistung am Freitag Abend nicht erklären. Vereinschef Lutz Leßmann sieht sich an das Qualiturnier vor genau einem Jahr in Madrid erinnert, als die Thüringer nach einer Niederlage gegen Getafe aus dem Turnier flogen. Zur Halbzeit hatten die Bulls 20 Punkte auf der Habenseite und 27 % Prozent Trefferquote sind für das angriffsstärkste Team der Liga unterirdisch. Allein die Tatsache, dass Lahn Dill auch erst bei 29 Punkten stand, hielt die Hoffnung auf Besserung am Leben. Aber auch in der Folgezeit bemühten sich die Bulls ohne Erfolg um Besserung, die Körbe wollten einfach nicht fallen. Etwas besser stellten sich die Gastgeber an, die vor allem durch Paye und Luszinski entscheidend trafen. Am Ende steckten die Thüringer eine deftige Niederlage ein und die Wetzlarer ziehen sich mit aller Kraft aus der Krise. Für die Bullen kommt es jetzt darauf an, den Auftritt so schnell wie möglich abzuhaken und am Samstag gegen Hyeres den notwendigen Sieg einzufahren, der für ein Weiterkommen nötig ist.
RSB Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Benny Kenyon, Raimund Beginskis 8, Vahid Azad 4, Marcus Kietzer 4, Andre Bienek 2, Jens Albrecht, Teemu Partanen 2, Alex Halouski 17, Joke Linden 8.

Dienstag, 7. März 2017 - 20:49 Uhr
Viertelfinale des Champions Cup in Wetzlar

Der Meister und Tabellenführer RSB Thuringia Bulls in der 1.Rollstuhlbasketball Bundesliga spielt im Viertelfinale des Champions Cup in Wetzlar

Am Freitag 20 Uhr beginnt für die Elxlebener das Abenteuer Champions Cup. Die besten acht Teams in Europa spielen am Wochenende in zwei Vierergruppen die Teilnehmer des Final Four Anfang Mai auf Teneriffa aus. In Madrid ist der Champion des letzten Jahres Gastgeber für Istanbul, Mailand und Hamburg, während Wetzlar Gastgeber für Porto Torres ( ITL ), Hyeres ( FRG ) und die RSB Thuringia Bulls ist. Die ersten zwei jeder Gruppe qualifizieren sich für das Final Four auf Teneriffa. Für den deutschen Meister RSB Thuringia Bulls geht es am Freitag 20 Uhr gegen den Klassenprimus der deutschen Bundesliga und Dauerrivalen der letzten Jahre, den RSV Lahn Dill. Das spannungsgeladene innerdeutsche Duell wird am Ende des Tages dem Verlierer tüchtig Druck auf den Kessel bringen, müssen dann am Samstag und Sonntag die Folgepartien unbedingt gewonnen werden, um Platz zwei zu erreichen. Der Motor beim "Bayern München" des Rollstuhlbasketballs ist zuletzt arg ins Stottern geraten. In den letzten 10 Jahren ist es selten gewesen, dass die Wetzlarer überhaupt mal ein Spiel verloren haben und nun sind es innerhalb von 7 Tagen gleich zwei Spiele in Folge. Mit der Niederlage gegen den amtierenden Meister in der Erfurter Messehalle war auch der Verlust der Tabellenführung verbunden und die unerwartete Niederlage in Hamburg wird die Hessen zusätzlich in Alarmstimmung versetzen. Coach Micha Engel hätte einen Wetzlarer Sieg in Hamburg lieber gesehen, so wird der Klassenprimus in eigener Halle mit dem besten Publikum der Liga im Rücken alles versuchen, die Rollstuhlbasketball Welt wieder gerade zu rücken . Für die Bulls geht es am Samstag 17.15 Uhr gegen die Franzosen aus Hyeres weiter, ein Spiel was wir für das Weiterkommen unbedingt gewinnen müssen und Sonntag 13.45 Uhr kommt es dann hoffentlich zum Endspiel gegen den Tabellenführer der Liga A Porto Torres in Italien mit Paralympic Sieger Matt Scott USA und den Europameistern Phill Pratt und George Bates aus Großbritannien. "Für uns wäre es ein riesengroßer Erfolg, wenn wir das neu geschaffene Final Four der Champions erreichen könnten", so Micha Engel mit angemessenem Respekt in seinem ersten Jahr als Cheftrainer.
RSB Bulls spielen mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Benny Kenyon, Raimund Beginskis, Vahid Azad, Marcus Kietzer, Andre Bienek, Marvin Malsy, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski, Joke Linden.

Sonntag, 5. März 2017 - 12:41 Uhr
1.RBBL 17.Spieltag - RSB mit Sieg gegen Wiesbaden


Der Meister RSB Thuringia Bulls gewinnt in der 1.Rollstuhlbasketball Bundesliga gegen den Tabellenvierten Rhine River Rhinos aus Wiesbaden ungefährdet mit 87:58 ( 20:12, 22:7, 19:18,26:21 ).

Am Samstag Abend hatten es die Thüringer mit dem Aufsteiger Wiesbaden zu tun, die eine ähnliche Saison wie die Elxlebener bei ihrem Aufstieg 2011 hingelegt haben. Einen Spieltag vor Hauptrundenschluss stehen die Play Off Teilnehmer 3 und 4 fest und am letzten Spieltag werden die Gegner auf Platz 1 und 2 ausgemacht. Die Thüringer haben dabei Heimvorteil gegen Zwickau und Lahn Dill muss nach München. Nach heutigem Stand konnten die Bullen das Spiel als Generalprobe für ein eventuelles Halbfinale in drei Wochen an gleicher Stelle betrachten. Von Beginn an bestimmten die Bulls das Tempo und nach kurzer Zeit stand es 6:0. Wiesbaden kämpfte sich auf 6:10 heran und machte deutlich, dass man nicht gewillt war, eine Packung einzustecken. Frühzeitig begann Coach Micha Engel mit der Rotation und die Bulls gingen über 20:12 mit 42:19 in die Halbzeitpause. Zu diesem Zeitpunkt war jedem in der bestens gefüllten Sporthalle in Wiesbaden klar, wer am Ende der Sieger sein würde. Wiesbadens Bürgermeister nutzte den Moment, um die tolle Entwicklung im Rollstuhlbasketball in Wiesbaden zu würdigen und wünschte den Rhinos für die weitere Zeit alles Gute. Die Gäste spielten in Halbzeit zwei ihr Pensum unaufgeregt runter, ohne dabei an die Grenzen gehen zu müssen. Vahid Azad, Jens Albrecht, Vanessa Erskine und Marcus Kietzer kamen zu Punkten, Alex Halouski machte in 28 Minuten 39 Punkte und zeigte seine Ausnahmestellung eindrucksvoll. Die Rhinos kämpften um jeden Ball, U22 Center Matze Günther zeigte dabei sein Potenzial und wurde auf Wiesbadener Seite mit 18 Punkten zum Topscorer . Für die Bulls steht nun das Viertelfinale im Champions Cup in Wetzlar auf dem Programm, was am Freitag 20 Uhr mit dem innerdeutschen Duell Lahn Dill gegen die Thuringia Bulls eröffnet wird. Am Samstag dann Hyeres aus Frankreich und Sonntag geht es gegen den italienischen Tabellenführer Porto Torres. Am Ende ist Platz zwei Pflicht für den Traum Champions Cup Finale. Coach Micha Engel spricht vom größten Ereignis in der Vereinsgeschichte, geht es doch darum einen von zwei Plätzen für das erstmals ausgetragene Champions Final Four Anfang Mai auf Teneriffa zu ergattern. "Es wird eine ganz schwere Kiste und wir müssen unseren besten Rollstuhlbasketball spielen", so ein hoch motivierter Micha Engel.
RSB Bulls mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine 4 , Ben Kenyon 4, Raimund Beginskis 8, Andre Bienek 4, Marcus Kietzer 2, Marvin Malsy 4, Jens Albrecht 6 , Teemu Partanen, Alex Halouski 39, Joke Linden 4, Vahid Azad 12.

Foto: Steffi Wunderl

Donnerstag, 2. März 2017 - 21:02 Uhr
1.RBBL 17.Spieltag - Vorschau


Der Meister RSB Thuringia Bulls reist nach dem berauschenden Sieg und der Rückkehr an die Tabellenspitze der 1. Rollstuhlbasketball Bundesliga zum Tabellenvierten, Rhine River Rhinos aus Wiesbaden.

Am Dienstagmorgen, beim Training der Bulls, war der Rausch des Sieges im Topspiel gegen den Serienmeister Lahn Dill schon verflogen, so ein sichtlich zufriedener Coach Micha Engel. Für Alex Halouski und Co. steht nun die nächste Aufgabe am Samstag 18 Uhr in Wiesbaden auf der Tagesordnung. "Die Wiesbadener erinnern mich ein wenig an unsere erste Saison im Oberhaus des Rollstuhlbasketball", erzählt Vereinschef Lutz Leßmann. "Wir sind ebenfalls im Aufstiegsjahr in die Play Offs gerauscht und wissen, was das für Kräfte frei setzen kann". Auch wenn die Rhinos zuletzt zwei Spiele in Folge verloren haben, muss man auf der Hut sein vor einem Gegner, der mit viel Herzblut in seine Spiele geht. Mit fortschreitender Saison ging den Nashörnern ein wenig die Luft aus, was bei einer kleinen Rotation nicht zu vermeiden ist. Die Bullen wollen am vorletzten Spieltag vor Abschluss der Hauptrunde keine Geschenke verteilen und reisen konzentriert zum Aufsteiger in den Rhinos Dom. Janet Mc Lachlan und Andre Hopp sind die Topscorer auf Wiesbadens Seite und die werden wir stellen müssen, wenn wir keine unliebsamen Überraschungen erleben wollen. "Wir werden unser Spiel spielen und uns nicht nach den Rhinos richten", so ein kämpferischer Kapitän Raimund Beginskis. "Wir beschäftigen uns auch nicht mit eventuellen Play Off Gegnern, die stehen am letzten Spieltag fest und dann können wir die Fahrkarten lösen", meint Andre Bienek mit einem Ohr in der Pressekonferenz in Wiesbaden beim Hessenderby Wiesbaden gegen Lahn Dill, getreu nach dem Motto " rechne nichts aus, es wird nichts draus ". Zumal die Bullen auch noch die erstarkten Rollis aus Zwickau zum Saisonfinale empfangen, gegen die die Rhinos am letzten Spieltag eine deutliche Niederlage einstecken mussten.
RSB Bulls mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Ben Kenyon, Raimund Beginskis, Andre Bienek, Marcus Kietzer, Marvin Malsy, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski, Joke Linden, Vahid Azad.

Sonntag, 26. Februar 2017 - 23:00 Uhr
1.RBBL 16.Spieltag - Zurück an Tabellenspitze


In der Messe Erfurt geht es für die Rollstuhlbasketballer der RSB Thuringia Bulls zurück an die Tabellenspitze im Spitzenspiel gegen den Liga Primus aus Wetzlar. 88:72 ( 25:13, 21:16, 18:18, 24:25 )

Es war ein gewagtes Spiel, das heimische Wohnzimmer in Elxleben zu verlassen und das Heimspielrecht in die Erfurter Messe zu verlegen. Dank der Oettinger Rockets hatten die Elxlebener die Möglichkeit sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Karnevalsumzug zu gleicher Zeit und die falsche Anfangszeit in der Tagespresse waren dann auch keine guten Vorzeichen. Der gigantische Aufmarsch des Fanclubs "Blaue Hölle" in den sozialen Medien machte da einiges wett und im Laufe des Spiels waren 1000 Besucher angetan vom Spiel zweier europäischer Topteams.
Die Thüringer waren von der ersten Minute zur Stelle und zeigten dem Tabellenführer aus Wetzlar wo die Reise hingehen sollte. Mit Halouski, Kenyon, Linden, Bienek und Beginskis begannen die Bulls sehr konzentriert und ermöglichten den Wetzlarern keine leichten Körbe. Kapitän Raimund Beginskis wurde in den ersten 10 Minuten zum Trauma für die Zeltinger Truppe und machte 11 seiner 19 Punkte. Nach 10 Minuten stand es 25:13 und die Zuschauer waren schier aus dem Häuschen. Auch im zweiten Viertel kontrollierten die Bulls mit breiter Rotation das Spiel. Jetzt lief Alex Halouski heiß und erzielte 15 seiner 41 Punkte bis zur Halbzeitsirene. Lahn Dill versuchte den Center der Thüringer in den Griff zu bekommen, doch das gelang nur mit Fouls und anschließenden Freiwürfen, die der Nationalspieler unbeeindruckt verwandelte. Die Gäste versuchten ins Spiel zu kommen, mussten aber immer wieder die mannschaftliche Geschlossenheit der Bulls ertragen und mit einem 46:29 Rückstand zum Pausentee. Das dritte Viertel begann mit einem 6:0 Lauf der Wetzlarer und Micha Engel hatte Redebedarf. Der Coach, der sein Team in der Woche auf jede Eventualität eingestellt hatte, erinnerte lautstark an den Matchplan. André Bienek und Joke Linden brachten wieder Tempo in die Aktionen suchten Alex Halouski unter dem Korb. Dabei ließ sich der Bulls Center zu keiner Zeit von Paye und Co. stellen und punktete nach Belieben. Konnte die Defense der Gäste Halouski mal vor der Zone stoppen, traf dieser genauso Sicher aus der Distanz oder Linden und Beginskis waren zur Stelle. André Bienek bekam Foulprobleme und Jens Albrecht übernahm nahtlos, assistiert vom überragenden Joke Linden. Mit 64:47 ging es ins letzte Viertel und der Platz an der Sonne war auf einmal greifbar. André Bienek erhielt sein fünftes Foul und ging auf die Bank und Lahn Dill versuchte verzweifelt den Rückstand zu verkürzen. Ein Dreier von Piotr Luszinski brachte den Seriensieger der letzten Jahre in der 37. Minute auf acht Punkte heran, doch die Bulls verloren nicht ihre Linie. Nach 4 Punkten von Alex Halouski war Joke Linden zweimal an der Freiwurflinie gefoult und vollendete die vier Freiwürfe in Folge traumwandlerisch sicher. Im Jubel der Zuschauer erkämpften sich die Bulls die Tabellenspitze zurück und gehen nun mit breiter Brust in die letzten zwei Spiele der Hauptrunde.
RSB Bulls mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Ben Kenyon, Raimund Beginskis 19, Andre Bienek 4, Marcus Kietzer, Marvin Malsy, Jens Albrecht 2, Teemu Partanen 2, Alex Halouski 41, Joke Linden 17, Vahid Azad 3.

Sonntag, 26. Februar 2017 - 15:54 Uhr
1.RBBL 16.Spieltag

Mit 88:72 gewinnen die RSB Thuringia Bulls das heutige Spitzenspiel und sind damit TABELLENFÜHRER!!!
Spielbericht folgt

Ältere Beiträge

Anmelden