Ergebnisse Playoffs

Aktuelle Tabelle

Sonntag, 23. April 2017 - 15:49 Uhr
Finale um die Deutsche RBB Meisterschaft


Die RSB Thuringia Bulls müssen sich gegen den Seriensieger Lahn Dill auch im Spiel zwei mit 63:71 (18:13, 7:21, 22:17, 16:20) geschlagen geben.


Die Bulls versuchten alles, um den Pokal um die deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball doch noch nach Elxleben zu holen. Der seit vier Wochen verletzte Vahid Azad meldete am Freitag Spielbereitschaft und bot dem Team um Coach Micha Engel ein paar Wechseloptionen mehr, als im Spiel eins. Mit Raimund Beginskis, Alex Halouski, André Bienek, Joke Linden und Benny Kenyon starteten die Bulls vor einer bis auf den letzten Platz gefüllten Halle konzentriert in die Begegnung. Mit guter Defense konnten die Thüringer den Dauersieger von der Lahn kontrollieren und Linden, Halouski und Kapitän Beginskis machten wichtige Punkte aus der Mitteldistanz bei einer Trefferquote von 80 Prozent. Bei 18:13 ging es in die Viertelpause und das Spiel bekam eine plötzliche Wende. 36 Sekunden nach Beginn des zweiten Viertels bekam Joke Linden sein drittes fragwürdiges Foul und ging auf die Bank. Somit fehlte den Bulls eine zentrale Figur im eigenen Spiel und Lahn Dill schlug zurück. Auf Thüringer Seite fiel fünf Minuten lang kein Korb mehr und Luszinski und Böhme nutzten die zur Verfügung stehende Freiheit zu einem 21:7 Lauf im zweiten Spielabschnitt. Mit einem ernüchternden 34:25 gingen die Bulls in die Pause und Coach Micha Engel hatte viel zu bereden und erinnerte an den Matchplan. Joke Linden kam im dritten Viertel zurück aufs Feld und zeigte mit 6 Punkten in Folge, dass sich die Thüringer noch nicht geschlagen geben. Vor allem Halouski, Beginskis und Linden bestimmten in dieser Zeit das Offensivspiel der Bullen und zum Ende des dritten Viertels waren die Hausherren wieder auf vier Punkte heran. Mit 47:51 ging es in ein aufregendes Schlussviertel und die Spannung fand seinen Höhepunkt. André Bienek brachte die Bulls mit sechs Punkten in Folge auf einen Punkt heran und das Spiel stand auf Messers Schneide. Zwei misslungene Dreierversuche von Bienek und Linden konterten Luszinski und Böhme ihrerseits. In dieser Phase war es vor allem Luszinski, der hochprozentig treffen konnte und den Bulls den Nerv zog. Die Bullen zwangen Lahn Dill mit Fouls an die Freiwurflinie, um wieder in Ballbesitz zu kommen. Luszinski nahm diese Einladung an und verwandelte seine Freiwürfe, während Beginskis, Bienek und Linden mit der letzten Verzweiflung von jenseits der 6,75 Meter ihr Glück versuchten und scheiterten. Am Ende war es noch einmal der Matchwinner Luszinski auf Lahn Diller Seite, der den Sack für die Hessen endgültig zubinden konnte. Zu guter Letzt erlebten die Zuschauer hochklassigen Sport und ein spannendes Spiel mit dem verdienten Sieg des Klassenprimus Lahn Dill. Beide Teams fliegen nun in 10 Tagen gemeinsam nach Teneriffa und spielen mit Mailand und Madrid um die Krone Europas in einem würdigen Saisonabschluss .

Die RSB Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Benny Kenyon 1, Raimund Beginskis 18, Marcus Kietzer, Andre Bienek 7, Jens Albrecht 2, Alex Halouski 19, Joke Linden 16, Vahid Azad.


Donnerstag, 20. April 2017 - 12:28 Uhr
Vorschau

Die RSB Thuringia Bulls spielen im zweiten Finale Samstag 18 Uhr in der Deutschen Meisterschaft im Rollstuhlbasketball um ein drittes Spiel am Sonntag 15 Uhr gegen den Seriensieger Lahn Dill.

Die Serie steht 1:0 für den RSV Lahn Dill und die RSB Thuringia Bulls müssen im Spiel 2 nun siegen, um weiter die Chancen auf die Titelverteidigung zu wahren. Die Ausgangslage ist für die Thüringer auf Grund der zahlreichen Verletzungen nicht die beste, doch das Team von Coach Micha Engel wird bis zum Umfallen kämpfen. Der Trainer musste am Dienstag den nächsten Ausfall beklagen: Kapitän Raimund Beginskis musste mit einer Platzwunde am Kopf ins Krankenhaus zum nähen seiner Verletzung. "Ich packe jetzt alle in Watte bis zum Spielbeginn am Samstag", macht Micha Engel auf Galgenhumor. "Ich bin gespannt wie sich diese Woche entwickelt und mache mir erst am Samstag Gedanken um einen Gameplan, wenn ich weiß, wer einsatzfähig ist. Die Bulls haben am kommenden Samstag 18 Uhr mit der sechsten Begegnung in diesem Spieljahr gegen Lahn Dill erstmals wieder einen Auftritt im eigenen Wohnzimmer und hoffen auf den Fortbestand der Serie im Fit -In, wo die Bulls noch kein Pflichtspiel verloren haben. André Bienek sieht die Chancen trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen nach dem überragenden Auftritt am letzten Samstag in Wetzlar als intakt und verspricht bedingungslosen Einsatz bis zur letzten Minute. Micha Engel und sein Team erwarten eine lautstarke Unterstützung und eine hoffentlich volle Halle im Fit - In in Elxleben und versprechen ganz großen Sport von zwei Mannschaften, die in Europa zur absoluten Spitze gehören. "Go RSB Thuringia Bulls"

Die Bulls spielen mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine . , Benny Kenyon, Raimund Beginskis ?, Marcus Kietzer, Andre Bienek, Jens Albrecht, Alex Halouski, Joke Linden.

Dienstag, 18. April 2017 - 18:35 Uhr
Interview mit dem Head Coach der RSB Thuringia Bulls Michael Engel

Wie fällt dein Fazit über Spiel eins im Finale um die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball in Wetzlar aus ?

M.E.
Nach einer Woche voller Negativerlebnisse hat meine Mannschaft eine Weltklasse-Leistung abgerufen und ganz großen Kampfgeist bewiesen. Mit dem Ausfall von Vahid Azad und Teemu Partanen sind uns fast alle Wechsel- bzw. Line Up-Optionen weggebrochen. Wenn ein zentraler Punkt unseres Spiels, Vahid Azad, mit durchschnittlich 15 Punkten im Spiel ausfällt, kann man das nur schwer ausgleichen. Das mußten wir ja bereits im Pokal feststellen und nun kamen ja auch noch die Verletzungen von Marvin Malsy und Teemu Partanen dazu. Stellt euch vor in Lahn Dill stehen in so einem Spiel Köhler oder Häfeli, Haller und Dreimüller nicht zur Verfügung. Am Ende war ich froh, dass Alex Halouski ein vertretbares Risiko eingegangen ist und seinem Team zur Verfügung stand.

In dieser Saison kommt es am Samstag 18 Uhr im Fit - In in Elxleben bereits zum sechsten Aufeinandertreffen der beiden besten deutschen Teams. Vier Niederlagen und ein Sieg sprechen eine eindeutige Sprache, oder?

M.E.
Naja, da lohnt es sich genauer darauf einzugehen. Drei der fünf Spiele fanden in Wetzlar statt und zwei auf neutralen Boden in der Erfurter Messehalle bzw. Schulsporthalle von Elxleben. In der Messehalle haben wir gewonnen und in der Schulsporthalle denkbar knapp mit eins verloren. Am Samstag kommt es zum 6.Aufeinandertreffen gegen den Klassenprimus aus Wetzlar aber erstmals in unserer eigenen Halle. Allerdings ändert das nichts an der Grundproblematik: Weiterhin werden zentralen Figuren in unserem Spiel verletzungsbedingt fehlen. Aber wir müssen Spiel 2 gewinnen, um unseren Traum von der Meisterschaft weiter am Leben zu erhalten. Dafür brauchen wir die Zuschauer und die einzigartige Stimmung in unserer Halle, dann können wir in einem ungleichen Kampf eventuell eine Überraschung herbeiführen.

Was ist dieses Jahr anders als im Vorjahr nach der Meisterschaft und Pokalgewinn ?

M.E.
Anders ist auf jeden Fall die Erwartungshaltung, zum einen unsere eigene und zum anderen die des Umfeldes. Dazu kommt das Verletzungspech von mehreren Spielern in der entscheidenden Phase der Meisterschaft. Es ist normal das Lahn Dill gewinnt, das kann man ja in den Ergebnislisten des letzten Jahrzehnts nachlesen. Im vergangenen Jahr haben wir etwas Außergewöhnliches erreicht und gehen damit realistisch um. Wir haben auch in dieser Saison eine überragende Runde gespielt (die beste in unserer Bundesligageschichte) und nur gegen Lahn Dill ein Spiel verloren. Wir sind seit einigen Jahren als einzige Mannschaft der Liga in der Lage dem Dauersieger Lahn Dill einen harten Kampf zu liefern und darauf sehr stolz.

Was können die Zuschauer am Wochenende von deinem Team erwarten ?

M.E.
Eine Mannschaft, die an sich glaubt und leidenschaftlich bis zum Umfallen kämpfen wird. Wir sind gut vorbereitet und haben auf unserem Parkettboden noch kein Pflichtspiel verloren. Wenn das am kommenden Montag immer noch so seien sollte, sind wir im Umkehrschluss Deutsche Meister. Wenn nicht, haben wir alles gegeben für das bestmögliche Ergebnis in dieser Saison.

Sonntag, 16. April 2017 - 12:59 Uhr
Play Off Finalspiel 1


Die RSB Thuringia Bulls lieferten sich mit einem Rumpfteam großen Kampf im ersten Finale um die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball in Wetzlar und mussten sich erst in der Schlussminute mit 72:67 ( 14:13,20:23,18:15,20:16 ) geschlagen geben.

Die Bullen haben nach einer Woche mit Horrorszenarien eine unglaubliche Leistung vollbracht und leben weiter ihren Traum. Die Überraschung zum Abfahrtstermin war riesengroß, als Center Alex Halouski mit Sporttasche und den Worten " ich lasse die Jungs nicht im Stich " bereit stand und die Reise in die Basketballhauptstadt Wetzlar antrat. Damit konnte Coach Micha Engel kurzer Hand den Matchplan mit 5 kleinen Spielern und 12,5 Punkten in den Mülleimer werfen und umplanen. Was dabei herauskam war, mehr als beeindruckend. Die kranken Bullen Vahid Azad und Teemu Partanen an der Seitenlinie und der Rest mit kleiner Rotation auf dem Feld gegen 1500 Zuschauer und einen Klassenprimus in Bestbesetzung. Von Beginn an entwickelte sich ein hochdramatisches Spiel auf ganz hohem Niveau. Lahn Dill startete mit einem 8:2 und die Thüringer waren bei 10:9 wieder auf Schlagdistanz. Ben Kenyon, Raimund Beginskis, André Bienek, Joke Linden und Alex Halouski gaben nicht klein bei und mit 14:13 ging das erste Viertel zu Ende. Auch im zweiten Viertel gaben sich beide Teams keine Zentimeter und keine leichten Punkte. Zwei Dreier von Paye und Böhme konterten die Bulls mit Halouski, Linden und Bienek. Auf Wetzlarer Seite musste nach zwei Fouls Luszinski auf die Bank und Joe Bestwick kam zu seiner Abschiedsvorstellung in eigener Halle auf das Feld. 8 Punkte in Folge bereiteten den Elxlebenern einige Probleme, die aber Alex Halouski postwendend auf Bullsseite mit 9 Punkten in Folge ausgleichen kann. Lahn Dill versuchte mit physischem Spiel hart an der Grenze des Erlaubten die Thüringer zu beeindrucken und mit mehr Wechseloptionen Vorteile zu erzielen. Die Bullen hielten beeindruckend dagegen und gingen mit einer knappen 36:34 Führung in die Pause. In der zweiten Halbzeit veränderte sich das Spiel nicht entscheidend und die Führung ging ständig hin und her. Die Bulls trotzten dem harten Spiel der Wetzlarer und bemühten sich ihrerseits um Ordnung in ihrem Spiel. Mit fortschreitender Spielzeit musste Coach Micha Engel die unterschiedliche Auslegung der Basketballregeln durch die Schiris beklagen, vor allem Alex Halouski galt als Freiwild und war der Leidtragende. Ist Halouski in der Liga der mit Abstand meist gefoulte Spieler, setzte sich das auch im ersten Finalspiel fort. Jedes Inside Spiel des deutschen Nationalcenters wurde begleitet von regelrechten " Ringkämpfen "und bei jedem Wurf gab es mächtig auf die Finger. Am Ende des Spiels bekam Halouski in 40 Minuten nur fünf Fouls! gepfiffen und die Auslegung der Schiris warfen Fragen auf. Ins letzte Viertel gingen die Thuringia Bulls mit einem knappen 52:51 Rückstand. Am Ende war es eine Frage der Kraft bei wenig Möglichkeiten in der Rotation für die Bullen. Micha Engel haderte mit der Auslegung der Schiris und motivierte seine Jungs die letzten Reserven zu mobilisieren. Am Ende fand ein enges hochklassigen Spiel mit Lahn Dill seinen glücklichen Sieger und die Rollstuhlbasketballwelt ist in Hessen wieder in Ordnung. Die RSB Bulls haben am kommenden Samstag 18 Uhr mit der sechsten Begegnung in diesem Spieljahr gegen Lahn Dill erstmals wieder einen Auftritt im eigenen Wohnzimmer und hoffen auf den Fortbestand der Serie im Fit-In. Micha Engel und sein Team erwarten lautstarke Unterstützung bei Rollstuhlbasketball vom Allerfeinsten. "Go RSB Thuringia Bulls"

Die RSB Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine n.e., Benny Kenyon, Raimund Beginskis 16, Marcus Kietzer, Andre Bienek 16, Jens Albrecht 2, Alex Halouski 21, Joke Linden 12.

Mittwoch, 12. April 2017 - 11:15 Uhr
Vorschau


Die RSB Thuringia Bulls stehen im Finale um die Deutsche Meisterschaft und die Hiobsbotschaften hören nicht auf.

Coach Micha Engel verbringt in der Woche vor dem ersten Finale am Samstagabend 19.30 Uhr in der Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar mehr Zeit in den Wartezimmern verschiedener Ärzte in und um Erfurt, als auf dem Trainingsparkett in eigener Halle. "Zur Zeit macht mir das Angst, wie sich die Dinge aneinander reihen", so Micha Engel. Vahid Azad laboriert weiter an einer hartnäckigen Handverletzung aus dem Play Off Spiel in Wiesbaden, was einen Einsatz am Samstag in Wetzlar fast unmöglich macht, zumal Vahid schon drei Wochen aus dem Training ist. Der zweite Center Alex Halouski liegt mit einer schweren Grippe flach und auch dessen Einsatzmöglichkeit ist stark gefährdet. Bezeichnet der Bulls Coach diesen Zustand schon als Katastrophe, kommt heute die nächste Horrormeldung, Teemu Partanen hat sich einen Bandscheibenvorfall im letzten Spiel zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen. Da ist momentan nicht viel Platz für Vorfreude auf die Finalspiele beim Rest der Mannschaft. André Bienek kann sich in seiner Laufbahn an keine ähnliche Situation erinnern und motiviert seine Teamkollegen, die Köpfe nicht hängen zu lassen. Kapitän Raimund Beginskis macht derweil auf Galgenhumor und stellt fest, wir sind noch immer acht Spieler, die am Samstag die Reise nach Wetzlar antreten werden.


Samstag, 8. April 2017 - 21:04 Uhr
PLAY OFF HF - RSB siegt erneut gegen Wiesbaden


Die RSB Thuringia Bulls stehen in der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball nach einem 80:68 (25:1, 21:25, 16:15,18:11 ) Sieg gegen die Rhein River Rhinos Wiesbaden.

Die Bullen erreichten zum dritten Mal in Folge die Finalserie um die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball. Es war kein reibungsloses Spiel und die Pokalniederlage steckte noch in den Kleidern der Thüringer. Coach Micha Engel hatte es schwer, sein Team vom Kopf her zu erwischen: " Wir haben ohne Konzentration in einem " wilden Basketballspiel " viele Fehler gemacht und der weitere Ausfall von Vahid Azad hat sich stärker bemerkbar gemacht, als erwartet. Dazu hatte Alex Halouski mit einer Grippe zu kämpfen, was es für die Thüringer nicht leichter gemacht hat. Kurz vor der ersten Viertelpause führten die Elxlebener mit 25:13 und leisteten sich in den letzten Sekunden des Viertels zwei Ballverluste, welche die Rhinos zur Ergebniskosmetik nutzten. Im zweiten Viertel kam keine Ordnung in das Spiel der Bullen und Wiesbaden konnte weiter verkürzen. Einzig Alex Halouski hatte mit seinen 27 Punkten bis zur Halbzeitpause eine böse Überraschung der Bulls verhindern können. Coach Micha Engel versuchte in der Halbzeitansprache, sowie mit der einen oder anderen Auszeit und einigen Spielerwechseln, wieder Ordnung ins Spiel zu bekommen, was sich nur teilweise bemerkbar machte. Mit 62:57 gingen die Bulls in das letzte Viertel und die Rhinos versuchten noch einmal das Blatt zu wenden, um ein drittes Spiel zu erzwingen. Jetzt waren es neben Alex Halouski -mit 42 Punkten Topscorer der Begegnung- vor allem Joke Linden und Teemu Partanen, die sich in die Scorerliste eintragen konnten und die Thüringer auf der Siegerstraße hielten. Am Ende eines nicht guten Spiels setzten sich die Thuringia Bulls mit einem glatten 2:0 in der Halbfinalserie gegen die Rhein River Rhinos durch und werden den am selben Abend stattfindenden Sportler Ball als Teilnehmer an der Finalserie um die Deutsche Rollstuhlbasketball Meisterschaft erleben. Der Gegner hierbei wird in Lahn Dill gesucht. Der Klassenprimus aus Wetzlar muss unbedingt Spiel zwei gegen die BG Baskets aus Hamburg gewinnen, um am Sonntag im Spiel drei die Chance auf die Finalserie aufrecht zu halten.
Die RSB Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Benny Kenyon 2, Raimund Beginskis 6, Marcus Kietzre 1, Andre Bienek 4, Jens Albrecht, Teemu Partanen 12, Alex Halouski 42, Joke Linden 14, Marvin Malsy.

Donnerstag, 6. April 2017 - 15:52 Uhr
Vorschau Wochenende


Die RSB Thuringia Bulls greifen am Samstag 15 Uhr nach der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden.

Die Bullen haben das Herzschlagfinale mit der 59:60 Niederlage am letzten Wochenende um den DRS Pokal verdaut und es bleibt keine Zeit, über Wenn und Aber zu diskutieren. Der Terminkalender fordert das Team um Coach Micha Engel gleich zum nächsten Tanz in den Play Off Halbfinals der 1.Rollstuhlbasketball Bundesliga. Die RSB Thuringia Bulls haben sich vor 14 Tagen mit einem 90:59 Sieg in Wiesbaden in Vorteil gebracht. Dabei haben die Bulls vor allem mit einer starken Defense geglänzt und den Rhinos nur schwere Würfe ermöglicht. Am Samstag kommt es zum Spiel zwei und ein weiterer Sieg für die Thüringer würde den Einzug in die Finalserie um die Deutsche Meisterschaft gegen den Sieger aus dem Spiel Lahn Dill gegen Hamburg bedeuten. Micha Engel möchte mit seinem Team am Samstag Abend zum Ball des Sports in der Erfurter Messehalle als Finalteilnehmer um die Meisterschaft auflaufen und das bedeutet eine klare Ansage für Spiel zwei. "Wir wollen gewinnen und keine Umwege machen, die Wochen sind auch so schon anstrengend genug, da müssen wir nicht noch zusätzliche Spiele produzieren. Ich erwarte von meiner Mannschaft eine konzentrierte Leistung auf beiden Seiten des Spielfeldes mit entsprechendem Druck auf den Gegner. Wir sind klarer Favorit und das möchte ich auf dem Spielfeld sehen. Ich hoffe das Vahid Azad nach der Verletzung im Hinspiel endlich wieder zur Verfügung steht und somit eine flexiblere Spielgestaltung möglich ist", so Micha Engel.
Wenn es am Ende des Samstag nach Spielen 1:1 stehen sollte, müssten die RSB Thuringia Bulls am Sonntag 14 Uhr an gleicher Stelle das Spiel drei spielen und der Verlierer beendet die Saison. Dabei genügen den Rhinos zwei Siege mit einem Punkt um die nächste Runde zu erreichen.
Die RSB Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Benny Kenyon, Raimund Beginskis, Marcus Kietzer, Andre Bienek, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Vahid Azad, Alex Halouski, Joke Linden, Marvin Malsy.

Montag, 3. April 2017 - 11:46 Uhr
DRS Pokal

Rollstuhlbasketball Krimi im Pokalfinale ohne Happy End für die RSB Thuringia Bulls 59:60 ( 17:13, 16:20, 11:13, 15:14 ) gegen RSV Lahn Dill

Der Finaltag begann für die Bulls mit einer Hiobsbotschaft, denn Center Vahid Azad hatte nach seiner Handgelenksverletzung am letzten Sonntag in Wiesbaden den Wettlauf mit der Zeit verloren. Coach Micha Engel erklärte, dass Vahid mit seiner Verletzung nicht spielen kann und damit seinem Team schmerzlich fehlen wird. Nun waren die Bulls gefordert, den Verlust wett zu machen und sie begannen sehr konzentriert. Bis zur fünften Minute ging die Führung hin und her und beide Teams kamen zu keinen leichten Punkten. Auf Elxlebener Seite haderte Coach Micha Engel mit einigen engen Würfen, die im letzten Augenblick wieder aus dem Korb sprangen. In einem engen Match waren es auf Wetzlarer Seite Piotr Luszinski und auf Bulls Seite Joke Linden, die ihre Teams im Spiel hielten. Immer wieder verstanden es beide Defensereihen, den Weg zum Korb zu verstellen und Luszinski und Linden erledigten ihre Arbeit zuverlässig aus der Mitteldistanz. Mit 33:33 ging es zur Halbzeitpause und Micha Engel warnte sein Team vor dem bekannt starken dritten Viertel der Lahnstädter. Auch im dritten Viertel sahen beide Fanlager ein ausgeglichenes Spiel, ohne dass sich eine Mannschaft absetzen konnte. Zwei Minuten vor dem letzten Seitenwechsel konnten sich die Wetzlarer plötzlich 7 Punkte absetzen und die Bulls waren gefordert. Ein Dreier von André Bienek und zwei schwere Körbe von Joke Linden brachten die Thüringer wieder in Schlagdistanz. Mit 44:46 ging es in das Schlussviertel und die Bullen liessen leichte Würfe liegen, was den Rekordpokalsieger wieder in Vorteil brachte. Beim Stand von 54:58 erzielte Alex Halouski ein Dreipunktespiel und es stand 57:58. Bei noch einer Minute Spielzeit war die Spannung für die Zuschauer auf dem Höhepunkt und Thomas Böhme konnte auf 57:60 erhöhen. Im Gegenzug erzielte Joke Linden das 59:60 und zwanzig Sekunden waren noch auf der Uhr. 5 Sekunden vor der Schlusssirene sicherte Alex Halouski den Rebound und Jens Albrecht vergab aus der Distanz die letzte Möglichkeit. Unter dem Jubel der Wetzlaer Zuschauer feierten die Gäste den ersten Titel der Saison und die Bulls müssen mit Platz zwei vorlieb nehmen. Am Ende hat die Geschichte zweier Topteams ein neues Kapitel hinzugefügt bekommen und man kann gespannt sein, wie es weiter geht, sieht man sich bis zum Saisonende höchstwahrscheinlich noch in zwei Wettbewerben.

Die RSB Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Benny Kenyon, Raimund Beginskis 2, Marcus Kietzer, Andre Bienek 11, Jens Albrecht 2, Teemu Partanen, Alex Halouski 19, Joke Linden 25, Marvin Malsy.


Sonntag, 2. April 2017 - 11:00 Uhr
Final Four im DRS Pokal - Halbfinals


In den Halbfinals des Final 4 um den DRS Pokal im Rollstuhlbasketball sind die Finalteilnehmer gefunden. Im Spiel 1 gewinnt Lahn Dill 1 mit 84:74 gegen die BG Baskets aus Hamburg und im Spiel 2 gewinnen die RSB Thuringia Bulls gegen die zweite Garde von Lahn Dill mit 80:42 (21:8,19:4,22:14 18:16 )

Es begann ohne die zwei verletzten Bullen Vahid Azad (leidet unter einer Handverletzung aus dem Play Off Halbfinale in Wiesbaden) und Vanessa Erskine (hatte sich einen Wirbel verklemmt). Damit waren die Hausherren in ihren Mitteln eingeschränkt und der Gameplan war über den Haufen geworfen.
Die Gastgeber aus Elxleben hatten mit der zweiten Garde des Klassenprimus Lahn Dill eine undankbare Aufgabe zu erledigen. Coach Micha Engel forderte von Beginn der Partie Konzentration und Spannung von seinem Team und sie haben genau hingehört. "Wir wollten den Gegner beherrschen, auch wenn die Gäste mit klangvollen Namen am Start waren". Mit Felix Schell, Marco Zwerger, Christoph Huber und Nico Dreimüller standen allein vier Nationalspieler in der Starting Five der Lahn Dill Reserve, die in den letzten Jahren bei Welt- und Europameisterschaften Deutschland vertreten durften. Nach fünf Minuten führten die Bulls mit acht Punkten und Micha Engel begann eine breite Rotation. "Wir wollten den Spielfluss mit allen Spielern hoch halten und das ist uns gut gelungen", so ein zufriedener Bulls Coach. Vor allem in Halbzeit eins waren die Bullen eng an den Stühlen der Hessen und liessen den Gästen kaum Luft zum atmen. In der Offensive waren alle Spieler in den Punkten und zeigten sich gut vorbereitet auf den Finaltag. Mit einer beruhigenden 40:12 Führung ging es zum Pausentee. In Halbzeit zwei waren die Bullen nicht mehr so energisch in ihrem Abwehrverhalten, was die Lahnstädter zu eigenen Punkten nutzten. Man hatte nie den Eindruck, dass die Elxlebener in Schwierigkeiten kommen könnten und alle Spieler erhielten ausreichend Einsatzzeit. Vor allem Jens Albrecht und Marvin Malsy machten dabei eine sehr gute Figur. Immer wieder fanden die schnellen Angriffe der Bulls ihren Center Alex Halouski, der mit seiner Ruhe die Würfe nahm und sicher verwandelte. Am Ende hatte der Center der Nationalmannschaft vor den Augen seines Bundestrainer Nic Zeltinger 30 Punkte auf dem Score und ist Topscorer der Halbfinalpartie. Damit war auch der zweite Finalist gefunden und es kommt zur Wiederholung der Finals 2014 und 2016 am Sonntag 15 Uhr an gleicher Stelle.

RSB Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Benny Kenyon 4, Raimund Beginskis 11, Marcus Kietzer, Andre Bienek 9, Jens Albrecht 9, Teemu Partanen, Alex Halouski 30, Joke Linden 13, Marvin Malsy 4.


Mittwoch, 29. März 2017 - 11:47 Uhr
VORSCHAU FINAL FOUR


Beim Final 4 um den DRS Pokal im Rollstuhlbasketball geht es um den ersten Titel der Saison 2017 am kommenden Wochenende in Elxleben

Die Saison biegt auf die Zielgerade ein und nach dem Play Off Auftakt mit Spiel 1 in der Best of Three Serie am letzten Wochenende, den Siegen von Hamburg gegen Lahn Dill und den RSB Thuringia Bulls in Wiesbaden steht der nächste Höhepunkt auf dem Programm. Das DRS Final 4 um den deutschen Pokal ist der erste Titel im Rollstuhlbasketball, der 2017 zu vergeben ist und die ersten drei Teams der Bundesliga Hauptrunde Wetzlar, Hamburg und Elxleben sind noch im Wettbewerb. Im ersten Halbfinalspiel am Samstag geht es 14 Uhr zwischen den BG Baskets und dem Klassenprimus RSV Lahn Dill um einen Platz im Finale am Sonntag 15 Uhr. Die erfolgsverwöhnten Wetzlarer stehen dabei vor einer ganz besonderen Herausforderung, haben sie doch in den letzten sechs Pflichtspielen viermal verloren und dabei zweimal gegen die BG Baskets aus Hamburg. Vor allem die Niederlage im Play Off Auftakt am letzten Wochenende in der Hafenmetropole kam wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Mit einem 10 Punkte Vorsprung 56:46 ! ging der Serienmeister in das letzte Viertel und 1,7 Sekunden vor der Schlusssirene erzielte Lahn Dill die 58:56 Führung. Nach einer Auszeit von BG Coach Holger Glinicki kam der Einwurf zum Hamburger Gaz Choudhry und der verwandelte mit dem Rücken zum Korb jenseits der 6.75 m Linie mit einen Buzzerbeater zum 59:58 Sieg für die Hamburger und machte die Inselspark Arena zum Tollhaus. Die Thuringia Bulls hatten da ein weniger aufregendes Play Off Halbfinale in Wiesbaden zu überstehen und treffen im Pokal zum zweiten Halbfinale des Tages am kommenden Samstag 17 Uhr auf den RSV Lahn Dill 2. Erstmals in der Final 4 Geschichte können sich zwei Teams aus einem Verein im Finalturnier um den Einzug in das Pokalfinale bemühen. Lahn Dill 2 gilt als Außenseiter im Halbfinale gegen den Titelverteidiger Thuringia Bulls aus Elxleben. Für die Bulls kommt es darauf an, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Wenn man den Kader der zweiten Garde aus Wetzlar betrachtet, ist dies auch angebracht. Mit Felix Schell, Marco Zwerger, Christoph Huber und Nico Dreimüller stehen allein vier Nationalspieler in den Reihen der Lahn Dill Reserve, die in den letzten Jahren bei Welt und Europameisterschaften Deutschland vertreten durften. Coach Micha Engel mahnt sein Team zur unbedingten Konzentration:" Wir dürfen uns unter keinen Umständen schon mit dem Finale beschäftigen". "Unsere Stärken müssen von Beginn des Spiels auf das Spielfeld, wir wollen das Spiel kontrollieren, dann werden wir keine Überraschungen zulassen", gibt sich André Bienek kämpferisch. Am Sonntag 12 Uhr spielen die beiden Verlierer um Platz drei und 15 Uhr steigt dann das Finale um den 32. DRS Pokal in der Schulsporthalle von Elxleben. Die Zuschauer erwartet ganz großer Sport und Spannung pur.

RSB Bulls spielen mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Benny Kenyon, Raimund Beginskis, Vahid Azad, Marcus Kietzer, Andre Bienek, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski, Joke Linden, Marvin Malsy .

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